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Im Kreuz ist Trost!

„Bei vieler Prüfung durch Trübsal war übergroß ihre Freude!“
( 2. Kor. 8, 2.)

Im Kreuz ist Trost! „Ich versetze mich“, schreibt Lacordaire, „oft in die Katakomben zurück. Dort finde ich, wenn meine Hoffnung wankt, die Energie meiner Seele und die nötige Ruhe wieder. Ich stelle mich vor jene Armen, jene Arbeiter und Sklaven, jenes verachtete Volk, welches sich unter den triumphierenden Rom eines Nero und TrajanWeiterlesen »Im Kreuz ist Trost!

Hüte dich vor der Todsünde

a) Wir hämmern uns Tag für Tag den festen Vorsatz ein: Lieber sterben, als Gott durch eine Todsünde beleidigen. Nur keine Todsünde! Lieber alle Pein – aber nicht sündigen! Herr, strafe und züchtige mich, aber behüte mich vor der Todsünde!

b) „Gedenke deiner letzten Dinge und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen“ (Sir. 7, 40).

Ambrosius schreibt: „Steige oftmals im Geiste in dein Grab, damit du deine Augen von der Eitelkeit abwendest und dich hütest, Gott zu beleidigen. Durch diese sehr einfache Leichte Mittel wirst du dir jeden Tag eine unsterbliche Krone im Himmel erwerben.“ – Prosper von Aquitanien: „Sich an die Peinen und Qualen der Hölle erinnern, ist nichts anderes, als Sünden und Lastern entsagen und alle Reize des Fleisches bezähmen“ (de vita contempl. 3,2). Johannes Chrysostomus hatte in seinem Schlafzimmer ein Bild von den Qualen der Hölle. In Versuchungen richtete er seinen Blick auf dieses Gemälde – wie er es in einer Predigt sagte -: „Wer außer der Hölle mit seinen Gedanken in die Hölle hinabsteigt, der wird gewiss nicht in die Hölle gestürzt“ (sermo 31, in ep. Pauli).Weiterlesen »Hüte dich vor der Todsünde