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BETRACHTUNGEN ÜBER DAS LEIDEN UND STERBEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS

Plinio Corrêa de Oliveira

Vorbereitende Anmerkungen

Unser Herr Jesus Christus am Kreuz.

Es reicht nicht, den einzelnen Episoden des Leidensweges Unseres Herrn mit Gefühlen der Zerknirschung zu folgen.

Wenn auch eine echte Frömmigkeit Ergriffenheit hervorbringen kann, besteht Frömmigkeit nicht vor allem aus Hervorrufen von Gefühlen. Echte Frömmigkeit beginnt in einem wohlgeformten Verstand, das heißt, ein Verstand, der im katechetischen Studium und einer genauen Erkenntnis unseres Glaubens geschult worden ist. Die dort erkannten Wahrheiten sollten unser inneres Leben bestimmen. Frömmigkeit ist dem Willen unterordnet. Wir sollten ernsthaft das wünschen, was wir gut kennen. Es ist nicht genug zu wissen, dass Gott vollkommen ist. Wir müssen die Vollkommenheit Gottes lieben und folglich wollen wir eine solche Vollkommenheit für uns selbst begehren. Das ist es, was es bedeutet, Heiligkeit zu begehren.Weiterlesen »BETRACHTUNGEN ÜBER DAS LEIDEN UND STERBEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS

Der Wert der Betrachtung des Leidens Christi.

„Die beständige Betrachtung des Leidens Jesu Christi erhebt das Gemüt zu Gott; sie zeigt, was man tun, betrachten und wissen soll; sie legt jene Gesinnungen und Empfindungen in das Herz, die man haben soll, sie entflammt und flößt Mut ein, um schwere Dinge zu unternehmen und auszuführen; sie macht dass es der Mensch gern hat, wenn er von anderen geringgeschätzt, verachtet und geplagt wird; sie ordnet die Gedanken, die Worte und die Werke.Weiterlesen »Der Wert der Betrachtung des Leidens Christi.

Hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit

1880  –  1906

 Als Elisabeth Catez, Tochter eines Hauptmanns, mit sieben Jahren das Bußsakrament empfing, erkannte sie, wie sehr ihre Unarten, vor allem ihr Jähzorn, Gott missfielen. Sie änderte sich so gründlich und unter entsprechend schweren Überwindungen, dass sie eine wahre Bekehrung durchmachte, die dann die erste hl. Kommunion vollendete. Noch nicht 14 Jahre alt, gelobte sie, einer Anregung bei der hl. Kommunion augenblicklich folgend, Gott ganz allein angehören zu wollen. Gott belohnte sie dafür durch eine außergewöhnliche Gnade innerer Sammlung. „In meinem Innern finde ich Gott; er verlässt mich nie; er ist in mir und ich in ihm, das ist mein Leben.“Weiterlesen »Hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit