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Die Berechtigung der Herz-Jesu-Verehrung Für unsere Zeit

Vorurteile gegen diese Verehrung

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieß die Herz-Jesu-Verehrung allgemein auf wachsende Kritik und Ablehnung. Viele Menschen fragten sich, warum das Herz des Erlösers gesondert verehrt werden sollte und nicht der ganze Christus. Die Herz-Jesu-Verehrung erschien als etwas nicht mehr Zeitgemäßes und verlor daher für den modernen Menschen und für die Seelsorge an Bedeutung und an Wert.Weiterlesen »Die Berechtigung der Herz-Jesu-Verehrung Für unsere Zeit

 „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“

Als ich eines Tages darüber nachdachte, was ich für die Rettung der Seelen tun könnte, zeigte mir das Evangelium ein lebendiges Licht. Einst zeigte Jesus seinen Jüngern die reifen Getreidefelder und sagte: „Erhebt eure Augen und seht, wie die Felder schon weiß sind zur Ernte“ (Joh 4,35). Und ein wenig später: „Wahrhaftig, die Ernte ist groß, Weiterlesen » „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“

Die Wirkungen der Feier der Krankensalbung

Eine besondere Gabe des Heiligen Geistes. Die erste Gnade des Sakramentes ist eine Stärkung, Beruhigung und Ermutigung, um die mir einer schweren Krankheit oder mit Altersschwäche gegebenen Schwierigkeiten zu überwinden. Diese Gnade ist eine Gabe des Heiligen Geistes, der das Vertrauen auf Gott und den Glauben an ihn erneuert und gegen die Versuchungen des bösen Feindes stärkt, gegen die Versuchung von Weiterlesen »Die Wirkungen der Feier der Krankensalbung

Bernhard Lehner (24. Januar)

Im russischen Uralgebirge sehnt sich ein deutscher Soldat jahrelang nach seiner Familie daheim.
Wie oft aber auch ein Transport das Kriegsgefangenenlager verlässt, er ist nie unter den glücklichen Heimkehrern. Wieder ist eines Tages eine Entlassung ohne ihn fällig. Missmutig begibt sich der Enttäuschte an seine Arbeitsstätte im Wald. Auf halben Weg begegnet ihm ein vierzehnjähriger Bub und redet ihn mitten in Russland auf deutsch an. „Du“ , sagt er, „kehr gleich um, du darfst heute noch heimkehren. Lauf aber schnell, damit du recht kommst.“ Verdutzt schaut der Soldat den Buben an, der ihn erneut drängt mit den Worten: „Lauf, lauf, sonst ist es zu spät.“ Da läuft der Kriegsgefangene, und bei der Ankunft im Lager sagt ihm der russische Kommandant: „Weil einer der Heimkehrer transportunfähig ist, darfst du heim. Eil dich!“
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Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — II.

Der erhabene Thron, auf den sie im Himmel erhoben wurde

Nun gehen wir zur Betrachtung über, wie erhaben jener Thron ist, auf welchen Maria im Himmel erhöht wurde.

„Wenn keines Menschen Verstand“, sagt der heilige Bernhard, „die unermessliche Herrlichkeit zu fassen vermag, welche nach dem heiligen Apostel Gott denen im Himmel bereitet, die Ihn auf Erden lieben, wer wird imstande sein zu begreifen, welche Herrlichkeit seiner Mutter bereitet ist, die Ihn auf Erden mehr geliebt hat, als alle Menschen, ja, Ihn schon im ersten Augenblick ihrer Erschaffung mehr geliebt hat, als alle Menschen und Engel zusammen.“ Darum singt mit Recht die Heilige Kirche, daß sie um diese Liebe willen über die Engel im Himmel erhöht ist: „Erhoben ist die heilige Gottesgebärerin über die Chöre der Engel zu den himmlischen Reichen.“ „Ja, erhöht über die Engel“, sagt Abt Wilhelm, „so daß die Mutter über sich nur ihren Sohn erhoben sieht.“Weiterlesen »Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — II.

Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — I.

Der glorreiche Triumph, mit welchem Maria im Himmel einzog

Nicht mit Unrecht könnte die heilige Kirche an diesem Tag der Himmelfahrt Mariens uns eher zur Wehklage als zur Freude auffordern, da unsere süßeste Mutter von der Erde geschieden ist, uns ihrer tröstenden Gegenwart beraubend, wie der heilige Bernhard spricht: „Es scheint mehr Grund zum Klagen als zum Jubilieren.“ Doch nein, die heilige Kirche lädt uns ein, zu frohlocken. „Freuen wir uns alle im Herrn, da wir ein Fest zur Ehre der allerseligsten Jungfrau Maria feiern.“ Und mit Recht; lieben wir diese unsere Weiterlesen »Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — I.

Das heilige Haus von Loreto

Loreto, der bekannteste marianische Wallfahrtsort in Italien, verdankt seinen Ruhm dem von einer Basilika umschlossenen „Heiligen Haus“.

Nach einer Legende aus dem fünfzehnten Jahrhundert soll das Wohnhaus der hl. Familie zu Nazareth im Jahre 1291 von Engelshänden zunächst nach Trsat (Tersat) in Dalmatien und 1295 nach Loreto übertragen worden sein. Die Basilika die heute das Heilige Haus umschließt, stammt aus dem Jahren 1468 bis 1487. Die großen Seitenkapellen gehören verschiedenen Nationen. Die deutsche Kapelle ist von Ludwig Seitz ausgemalt. (Bild unten)Weiterlesen »Das heilige Haus von Loreto

Begeht das Deutsche Volk Langsam Selbstmord?

Der Pfarrer einer Kreisstadt unserer Diözese (Limburg) machte in seiner Silvesterpredigt (1957) den Gläubigen seiner Pfarrgemeinde die erschütternde Mitteilung, daß bei gleichbleibender Seelenzahl die Geburten und Taufen seit 1950 um vierzig Prozent zurückgegangen seien. Selbst wenn man eine gewisse Überalterung der Pfarrei berücksichtigt, die sich durch Abwanderung junger Familien aus der Altstadt in umliegenden Siedlungsgebiete ergibt, so ist doch die Tatsache, daß die Geburtenzahl bei steigendem Volkseinkommen in einer so rapiden Weise absinkt, geradezu Weiterlesen »Begeht das Deutsche Volk Langsam Selbstmord?

Die Reaktion des hl. Karl Borromäus auf die Verbreitung der Pest

Die angemessene Reaktion auf eine Seuche finden wir bei den Heiligen. Erinnert sei an den hl. Karl Borromäus [1].

Die größte seelsorgliche Herausforderung im Leben des hl. Karl war, so scheint es, der Ausbruch der Pest im Jahre 1576. Als der spanische Statthalter die Stadt verließ und die Adligen auf ihre Landgüter flohen, unternahm der Erzbischof von Mailand alles in seiner Macht Stehende, um der Seuche zu begegnen. Er war kein Arzt, aber unterrichtete sich über die damals neuesten Kenntnisse in der Medizin, um die notwendigen hygienischen Maßnahmen umsetzen zu können. Er hat sich freilich nicht Weiterlesen »Die Reaktion des hl. Karl Borromäus auf die Verbreitung der Pest

Neros Fackeln — 23. Juni

Wir nähern uns dem katholischen Hochfest Peter und Paul. Gleichsam als Einleitung zu dieser Feier begeht die Kirche am morgigen Tag außer dem Fest der Heiligen Johannes das Gedächtnis einer großen Menge von christlichen Helden, die man als Vorläufer der beiden Apostel im Martertod bezeichnen kann. Es handelt sich um die Märtyrer der ersten Christenverfolgung unter den Kaiser Nero.

Nero war ein Urenkel des Kaisers Augustus und wurde mit siebzehn Jahren römischer Kaiser. Trotz der Jugend war er anfänglich ein guter Herrscher, weil er sich von erfahrenen Männern beraten ließ.Weiterlesen »Neros Fackeln — 23. Juni