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Der Heilige Josef

Der heilige Joseph stammte aus dem Geschlecht des Königs David, aus dem nach dem Zeugnis des Alten Testaments der Messias hervorgehen werde. Er lebte als Zimmermann in Nazareth und war der Verlobte von Maria, die dann Mutter Jesu wurde. Als er erfuhr, dass Maria schwanger war, zweifelte er an deren Treue und wollte sich von ihr trennen; doch der Engel Gabriel, der ihm im Traum erschien, erklärte ihm, dass Maria „durch den Heiligen Geist“ empfangen hatte, und er blieb bei ihr (Mt. 1, 18 – 21).Weiterlesen »Der Heilige Josef

Der Heilige Joseph

Wer im Anhang vom Schott die Josephslitanei aufschlägt, der sieht, daß die Kirche, die sonst sehr sparsam mit ihrer Anerkennung ist, den heiligen Joseph mit den höchsten Lobeserhebungen geradezu überhäuft. Da wird von ihm als dem erlauchten Spross Davids gesprochen, Bräutigam der Gottesmutter wird er genannt, keuscher Beschützer der Jungfrau, Nährvater des Sohnes Gottes, Haupt der Heiligen Familie, Vorbild der Arbeiter, Zierde des häuslichen Lebens, Patron der Sterbenden, Schutzherr der heiligen Kirche und so weiter. Was sind das doch hohe Titel, Ehren und Ämter! Sankt Joseph gehört also zu den ganz Großen im Himmelreich, und dabei war sein Leben einfach und schlicht und voll Sorge und Arbeit!Weiterlesen »Der Heilige Joseph

Die Vorfastenzeit

Am 21. Februar 2021 feiern wir den Sonntag Septuagesima, was auf Latein so viel wie „der Siebzigste“ bedeutet. Nachdem der Weihnachtsfestkreis nun geschlossen und die Zeit nach Epiphanie beendet ist, bereitet sich die Kirche mittels der Fastenzeit auf Ostern vor – der Osterfestkreis beginnt mit Septuagesima.Weiterlesen »Die Vorfastenzeit

Fasten im 20. Jahrhundert?

Fasten, wozu?

Das Fasten begegnet uns bei allen großen Religionen! Es ist offenbar ein echtes religiöses  Phänomen, eine sinnvolle Tat. Die Menschen fasteten zum Beispiel, wenn sie ihre Schuld exemplarisch erlebt hatten. Sie wollten dann Sühne, Buße tun, und deswegen verbrachten sie den ganzen Tag ohne Nahrung; im Gebet vor Gott. – Oder sie fasteten, wenn sie in tiefer Not oder Trauer waren.Weiterlesen »Fasten im 20. Jahrhundert?

Aschermittwoch – Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die vierzigtägige Bußzeit zur Vorbereitung auf das Osterfest. Vierzig Tage strömte der Regen der strafenden und sühnenden Sintflut, vierzig Jahre ist das Volk des alten Bundes durch die Wüste gezogen, um das Land der Verheißung geläutert betreten zu können. Vierzig Tage verbrachte Moses auf dem Berg, um Gottes Gebote entgegenzunehmen. Vierzig Tage wanderte Elias fastend und betend durch die Wüste, bis er am Horeb Gott in geheimnisvoller Weise erfahren durfte. Vierzig Tage fastete Jesus in der Wüste, widerstand den Versuchungen Satans.Weiterlesen »Aschermittwoch – Fastenzeit

Maria kommt ihren Verehrern im Fegfeuer zu Hilfe

Überglücklich sind die Verehrer dieser liebevollsten Mutter; denn nicht allein in dem irdischen Leben empfangen sie ihre Hilfe, sondern auch im Fegfeuer stehen sie unter ihrem Schutz und ihrem Trost. Gerade weil diese Seelen mehr des Trostes bedürfen wegen ihrer Peinen und ihres Unvermögens, sich zu helfen, ist diese Mutter der Barmherzigkeit so sehr besorgt, ihnen zu Hilfe zu kommen. Nach dem heiligen Bernardin von Siena hat Maria, in diesem Kerker der Seelen, der Bräute Jesu Christi, eine besondere Herrschaft und Gewalt, sowohl sie zu trösten, als auch sie aus ihren Peinen zu erlösen: „Beata Virgo in regno  purgatorii dominium habet.“  Was zuerst die Tröstung der armen Seelen betrifft, so wendet der Heilige darauf die Worte des Ecclesiasticus an:Weiterlesen »Maria kommt ihren Verehrern im Fegfeuer zu Hilfe

Von dem dreifachen Bekenntnis des Glaubens

a) Vor Gott – im eigenen Herzen. Wir müssen den Glauben im Herzen tragen. Maria hat die Worte Gottes in ihrem Herzen bewahrt und überdacht. Maria ist Vorbild des Glaubens und ist durch ihren Glauben Mutter des Erlösers und allen Erlösten geworden. So müssen wir das Wort Gottes aufnehmen, überdenken, betrachten, beten, damit es in unseren Herzen bleibe. Siehe das Gleichnis vom Sämann (Mt 13, 1 ff.). Wie du das Wort Gottes aufnimmst – das ist entscheidend – und Bekenntnis zugleich: auf den festgefahrenen Weg – auf steinigen Grund – unter die Dornen – auf gutes Ackerland.Weiterlesen »Von dem dreifachen Bekenntnis des Glaubens

 „Darum kann keiner von euch mein Jünger sein,…

… wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet“

Meine geliebte Schwester […] Wie können Sie mich fragen, ob es Ihnen möglich ist, den Lieben Gott so zu lieben, wie ich ihn liebe? […] Mein Verlangen nach dem Martyrium ist nichts, nicht das ist es, was mir das grenzenlose Vertrauen schenkt, das ich in meinem Herzen fühle. Die geistigen Schätze machen nämlich ungerecht, wenn man sich wohlgefällig darauf ausruht und meint, sie seien etwas Großes […] Ah! ich Weiterlesen » „Darum kann keiner von euch mein Jünger sein,…