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Johann Kaspar Kratz, Märtyrer

Hanskasper Kratz

Hanskasper Kratz war lustig und trübselig, ulkig und ernst, wendig und windig, bescheiden und prahlerisch, nachlässig und tatkräftig. So war Hanskasper Kratz, und wer nach dieser Beschreibung bei ihm auf einen Rheinländer tippt, der hat recht geraten. Aus dem Namen Hanskasper, was eigentlich Johann Kasper heißen soll, kann man ferner schließen, daß der Namensträger nicht weit vom Kölner Dom geboren sein muss, denn in diesem herrlichsten Gotteshaus am Rhein haben die Heiligen Drei Könige Kasper, Melchior und Balthasar die letzte Ruhestätte gefunden.Weiterlesen »Johann Kaspar Kratz, Märtyrer

Der Stern von Bethlehem

Auch der Stern von Bethlehem hat seine Legende, und was sie berichtet, ist der Erwähnung wert.

Wie es unter den 19. Dezember in diesem Buch heißt, sind Maria und Joseph am 20. Dezember gegen Mittag von Nazareth aufgebrochen, um rechtzeitig in Bethlehem, dem Ort der Verheißung, anzukommen. Zur gleichen Zeit suchte Gott Vater aus den Millionen von Himmelskörpern, die er zu Anfang der Schöpfung gebildet hatte, den schönsten Stern aus und sandte ihn zur Erde nieder, damit er die Welt und alle Menschen auf das Wunder in der Krippe aufmerksam mache.Weiterlesen »Der Stern von Bethlehem

Fest der Heiligen Drei Könige

Die Dienerin Gottes Sr. Maria vom göttlichen Herzen Droste zu Vischering schrieb in ihrem Tagebuch eine geistliche Betrachtung zum Fest der Drei Könige 1890:

„1. Wie bereiteten sich die heiligen drei Könige auf die Gnade vor? Sie studierten die heiligen Bücher, betrachteten aufmerksam den Lauf der Gestirne. — Durch Betrachtung, Gebet, Eindringen in di Wahrheiten, Sammlung wird die Seele fähig, den Augenblick der Gnade zu erkennen, den Ruf Gottes zu hören.Weiterlesen »Fest der Heiligen Drei Könige

Wer recht beten kann, kann auch recht leben

Vergleich: Wer wissen will, wie das Wetter steht,
schaut auf das Barometer: Hochdruck usw.

Das Gebet ist das Barometer für das Religiöse Leben. „Religiös sein ist soviel wie die Gewohnheit des Gebetes haben.“ Gebet ist nichts anderes als „die Stimme des Glaubens“. Der Glaube aber ist „das Schauen zu Gott hin, das beständige Gedenken an ihn, der beständige Umgang mit ihm, das Reden des Herzens zu ihm“ (Vergleiche Newman, Ausgewählte Predigten [Drewes], Kempten 1907, S. 537 gg.). Das Gebet „ist dem Menschen so natürlich wie die Sprache. Sprache ist das Band der Menschen untereinander. Gebet ist das Band des Menschen mit Gott“ (ebenda).Weiterlesen »Wer recht beten kann, kann auch recht leben

Missbrauch des Namen Gottes

Das zweite Gebot verbietet den Meineid. Schwören oder einen Eid ablegen heiß Gott zum Zeugen anrufen für das, was man aussagt. Es heißt die göttliche Wahrhaftigkeit anrufen, damit sie für die eigene Wahrhaftigkeit bürge. Der Eid verpflichtet auf den Namen des Herrn. „Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören“ (Dtn 6, 13).Weiterlesen »Missbrauch des Namen Gottes

Am Abend des Lebens

Der Allerseelenmonat mit seinem Totengedenken wird vor allem in den alten Menschen, die viele ihrer Lebensgefährten auf dem wege zur Ewigkeit vorauseilen sahen, neben manchen Erinnerungen an vergangenen Zeiten auch Gedanken an die bevorstehende Vollendung wachwerden lassen. Je nach Temperament und Gläubigkeit wird Traurigkeit, ja Hoffnungslosigkeit oder auch frohe, sehnsüchtige Erwartung in den Herzen erstehen. Dieser Monat November sollte daher uns alle mahnen, auch der Alten Weiterlesen »Am Abend des Lebens

Das Leben und der Tod

 Der November ist in unserem Bewußtsein mehr und mehr zum Totenmonat geworden. Seine Stellung am Ende des Jahres, das Absterben der Vegetation, der beginnende Verwesungsprozeß des

ehemals Lebendigen in der Natur prädestinieren ihn dazu. Die Gedenktage dieses Monats weisen auf den Tod hin: Allerseelen am Beginn, der Volkstrauertag und der Toten- oder Ewigkeitssonntag der Evangelischen Kirche, der ja auch für uns der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist mit dem Evangelium vom letzten Gericht. Wie in der Natur Weiterlesen »Das Leben und der Tod

„ . . . bis an der Erde Grenzen!“

Verbreitung der katholischen Kirche: Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung nach Land: (schwarz) 90–100 %, (dunkelrot) 80–90 %, (rot) 70–80 %, (dunkelorange) 60–70 %, (orange) 50–60 %, (hellorange) 40–50 %, (dunkelgelb) 30–40 %, (gelb) 20–30 %, (hellgelb)10–20 % (weiß) 0–10 %, (grau) Keine Daten

Erst in unseren Tagen begreift die Christenheit, was es bedeutet, daß der Herr seine Jünger beauftragt hat, nicht nur „in Jerusalem, ganz Judäa und Samaria“, sondern „bis an den Grenzen der Erde“ für Ihn Zeugnis abzulegen (Apg. 1, 8). Die Grenzen der Erde lagen für die Menschen der Zeit Jesu an der Küste des Atlantiks, am Kaukasus, den Wäldern Germaniens und den Nilquellen. Es hat bald zwei Jahrtausende gedauert, bis der Mensch tatsächlich bis zu den letzten Punkten der Erdoberfläche, bis in die unerforschten Gebiete der Antarktis vorgedrungen ist und sich nun zum Raketenflug in das Weltall anschickt.Weiterlesen »„ . . . bis an der Erde Grenzen!“

Die Botschaft der Herzens Jesu an Sr. Josefa Menendez

Die Schwester Josefa Menendez, † 1923
und die Botschaft der Herzens Jesu an die Welt

Nun endlich das letzte Wort über die Liebe und Barmherzigkeit unseres Gottes! Es übersteigt weit alles, was bis jetzt gesagt wurde über dies tröstliche Geheimnis.
Wenn man diese erstaunlichen und neuesten Erklärungen Jesu – sie gehen kaum über das Jahr 1923 zurück – an diese demütige spanische Ordensfrau liest, so hat man den Eindruck, die ersten Vorzeichen des Endes der Welt zu erblicken. Weiß man doch, dass der Herr dieser Zeit die Offenbarung der unaussprechlichen Geheimnisse seines unendlich barmherzigen Herzens vorbehalten hat.Weiterlesen »Die Botschaft der Herzens Jesu an Sr. Josefa Menendez