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Ein sehr altes Gebet

Um Gottes Schutz auf die Fürbitte der Heiligen Drei Könige, in Goldbuchstaben geschrieben und in Köln am Rhein aufbewahrt. Bei jedem + bezeichne dich mit dem Zeichen des Kreuzes.

Heute erhebe ich mich und verbeuge mich gen Osten,
zu Dir, o Gott, Dessen gnadenvollen Ruf ich erhalten habe.
Der erste ist Gott der Vater +
Der andere ist Gott der Sohn +
Der Drittes ist Gott der Heilige Geist +Weiterlesen »Ein sehr altes Gebet

Wegweisender Stern

Weihnachten ist das Familienfest der Christenheit, Epiphanie das Weltfest der katholischen Kirche. Der Festgedanke ist nicht so sehr eine Szene aus der Kindheit Jesus als vielmehr die Erscheinung, d. h. Das Offenbarwerden des Gottessohnes vor der Welt als König des… Weiterlesen »Wegweisender Stern

Ein ganzes Gewirr von Menschenstimmen herrscht auf der Erde

Ein ganzes Gewirr von Menschenstimmen herrscht auf der Erde. Die einen hört man schimpfen, fluchen, lästern. Die anderen hört man jammern, klagen, unzufrieden sein. Wenige schweigen oder reden leise miteinander. Das sind jene, die zufrieden sind mit Gottes Weltregierung und Menschenbehandlung. — So war es, so ist es, so wird es weiter sein. — Nur wenige sind es, die ruhig bleiben und Gott dafür danken, wenn auch nicht alles nach ihrem Wunsch und Willen geschieht. Gott der Herr freut sich, wenn er aus dem Stimmengewirre heraus leise oder laut hört: „Herr, nur weiter so, wenn es genehm ist in Deinen Augen!“ — Möchtest du nicht dein kleines Herz in beide Hände nehmen und ihm sagen: „Mein kleines, liebes Herz, gib dich Weiterlesen »Ein ganzes Gewirr von Menschenstimmen herrscht auf der Erde

Die Uhr

Johann Gabriel Seidl

Carl Loewe op. 123 Nr. 3, ED 1830

 Ich trage, wo ich gehe, stets eine Uhr bei mir;
Wieviel es geschlagen habe, genau seh ich’s an ihr.
Es ist ein großer Meister, der künstlich ihr Werk gefügt,
Wenngleich ihr Gang nicht immer dem törichten Wunsche genügt.Weiterlesen »Die Uhr