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„Feuer im Hause Gottes“

Paulo Roberto Campos

Als ich am 28. April, am Fest des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716) — der große französische Missionar, der marianische Lehrer schlechthin, der die Lehre des heiligen Sklaventums zur Muttergottes in großartiger Weise erklärte – sein bekanntes Flammengebet betete, wurde ich plötzlich von der Erinnerung an das verheerende Feuer von Notre Dame de Paris überfallen.Weiterlesen »„Feuer im Hause Gottes“

Alles wird umgewälzt . . ., die Wurzel aber bleibt dieselbe

Die Folgen der Zersetzung der Wahrheit aufzuzeigen ist nicht nötig;
alles wird umgewälzt, alles ist Chaos!

Praktische Beispiele stehen massenhaft zur Verfügung:

So sind Adam und Eva keine geschichtlichen Personen, die wirklich gelebt und Gott gegenüber den schrecklichen Ungehorsam begangen haben. Nein, es sind Gestalten des Mythos, der von den Menschen und nicht von Gott geschaffen wurde. . . Die Folgen dieser Anschauung sind so Weiterlesen »Alles wird umgewälzt . . ., die Wurzel aber bleibt dieselbe

Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – V. – Die Äbtissin Gertrud

Vier leuchtende Herz-Jesu-Sterne im Kloster Helfta

Zu Helfta (bei Eisleben) lebten im Benediktinerinnen-Kloster ungefähr vom Jahre 1250 bis 1302 zu gleicher Zeit mehrere Klosterfrauen, die ein so bewunderungswürdiges, heiliges und beschauliches Leben führten, dass das ganze Vaterland über den Reichtum der ihnen eingegossenen Gnade Gottes staunte.Weiterlesen »Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – V. – Die Äbtissin Gertrud

 „Das Kreuz, der Baum des Lebens“

 

Mitten im Paradies stand ein Baum. Die Schlange benutzte ihn dazu, unsere Stammeltern zu betrügen. Nehmt einmal diese erstaunliche Tatsache zur Kenntnis: da bedient sich die Schlange, um den Menschen hinters Licht zu führen, eines Gefühls, das zu seiner Natur gehört. Als der Herr den Menschen formte, pflanzte er ihm nämlich zusammen mit einem allgemeinen Wissen vom Universum die Sehnsucht nach Gott ein. Sobald der Teufel diese glühende Sehnsucht wahrgenommen hatte, sagte er zum Menschen:Weiterlesen » „Das Kreuz, der Baum des Lebens“

Herz Jesu und Herz Mariä

… Wenn sich Christen zu allen Zeiten und an allen Orten an Maria wenden, dann lassen sie sich dabei von der spontanen Gewissheit leiten, dass Jesus seiner Mutter ihre Bitten nicht abschlagen kann; und sie stützen sich auf das unerschütterliche Vertrauen, dass Maria zugleich auch unsere Mutter ist – eine Mutter, die das größte aller Leiden erfahren hat, alle unsere Nöte mitempfindet und mütterlich auf ihre Überwindung sinnt. Wie viele Menschen sind Jahrhunderte hindurch zu Maria gepilgert, um vor dem Bild der Schmerzensreichen – wie hier in Etzelsbach – Trost und Stärkung zu finden!Weiterlesen »Herz Jesu und Herz Mariä

Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – IV.

Der Heilige Ignatius von Antiochien

Nachdem wir den Jünger der Liebe als innigen glühenden Verehrer des Herzens Jesu kennen gelernt haben, ihn, der am liebeflammenden göttlichen Herzen beim Abendmahle geruht, und dem der göttliche Meister die Geheimnisse seines süßesten Herzen erschlossen, gehen wir auf seinen Lieblingsjünger, den hl. Ignatius über. Er wurde vom hl. Petrus zum Bischof vonWeiterlesen »Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – IV.

„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“

In die Kammer der Jungfrau tritt ein Engel. – Erschreckendes Leuchten jenseits unserer Fassungskraft. – Vor dem Mädchen steht ein Bote, der von der Herrlichkeit des ewigen Gottes kommt. Vor dem Boten steht eine junge Frau, die jene allgewaltige Not schon erspürt hat, in der wir uns alle befinden. Sie besitzt ein Herz, das ahnt, dass alle Straßen dieser Welt Sackgassen sind, da die Hilfe zur Rettung nicht von Menschen kommen kann. Die Hilfe muss herniedersteigen aus den Höhen wie der Tau in der Morgenfrühe. Das Angesicht der jungen Frau leuchtet.Weiterlesen »„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“

Den Glauben richtig bekennen

Weder Feigheit noch Selbstgefälligkeit sind beim Bekenntnis des Glaubens in einer säkularen Umgebung gefragt. Es braucht den rechten Eifer.

Dieter Biffart FSSP

So geht das heute oft! – Neulich konnte man in Kommentaren zur Nachrichtenmeldung über einen Gebetszug für das Leben ungeborener Kinder in einer deutschen Großstadt lesen: „Verrückte“ mit „mittelalterlichen Ansichten“; einige Leser stimmten dem zu, kaum jemand widersprach. Waren katholische Prinzipien und Positionen noch bis in die jüngere Vergangenheit Allgemeingut, so werden zwischenzeitlich Katholiken, die sich für Gottesrechte, für Ehe und Familie oder eben für das ungeborene Leben einsetzen, belächelt, verspottet oder gar angegriffen. Wie konnte es soweit kommen? Zu lange Weiterlesen »Den Glauben richtig bekennen

Fastenzeit

„Alles hat seine Zeit“, sagt der Volksmund. Leider ist das nicht mehr so.
Bestimmte früher einmal der Rhythmus der Jahreszeiten in enger Verbindung mit dem Kirchenjahr das alltägliche Leben der Menschen, mit Fasten und Festen, mit Trauer und Freude, mit Licht und Dunkelheit, so ist heute alles immer machbar und zu haben. Der moderne, autonome Mensch, der sich gegen alles Vorgegebene zur Wehr setzt, bedient sich nach Lust und Laune an den sich biegenden Tischen unseres Wohlstandes.Weiterlesen »Fastenzeit