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Das Credo: Wer sich Gott nähert, muß anfangen zu glauben

Zum Credo schreibt der heilige Ludwig Grignion von Montfort: „Das Credo oder Apostolische Glaubensbekenntnis, das man nicht nur bei der Heiligen Messe sondern auch am Kreuz des Rosenkranzes betet, ist als heiliger Abriss und Inbegriff der Christlichen Wahrheiten ein sehr verdienstliches Gebet, weil der Glaube der Grund und das Fundament und der Anfang aller christlichen Tugenden, aller ewigen Tugenden und aller Gott wohlgefälligen Gebete ist. Accendentem ad Deum credere oportet: „Denn wer zu Gott kommen will, muß glauben, daß er ist (Hebr. 11, 6).“ Wer sich Gott im Gebete nähern will, muß mit dem Glauben beginnen, und je mehr Glauben er hat, desto mehr Kraft und Verdienst wird sein Gebet in sich selber haben und um so mehr Gott verherrlichen.Weiterlesen »Das Credo: Wer sich Gott nähert, muß anfangen zu glauben

Betrachtung zum 2. Gesätz vom freudenreichen Rosenkranz

Jesus, den du, o Jungfrau zu Elisabeth getragen hast

von Msgr. Dr. Florian Kolfhaus

„Diese Bundeslade, vor der König David tanzte, entspricht sie nicht der heiligen Jungfrau Maria? Die Bundeslade beinhaltete die steinernen Gesetzestafeln. Diese verwahrte das Gesetz, jene das Evangelium; diese die Stimme Gottes, jene das lebendige Wort. Die Bundeslade glänzte innen und außen von prächtigem Gold. Maria glänzte innen und außen vom Licht der Jungfräulichkeit. Das Gold der Bundeslade stammte von dieser Welt, jenes von Maria kam vom Himmel.“ (Hl. Maxim von Trier)Weiterlesen »Betrachtung zum 2. Gesätz vom freudenreichen Rosenkranz

„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“

In die Kammer der Jungfrau tritt ein Engel. – Erschreckendes Leuchten jenseits unserer Fassungskraft. – Vor dem Mädchen steht ein Bote, der von der Herrlichkeit des ewigen Gottes kommt. Vor dem Boten steht eine junge Frau, die jene allgewaltige Not schon erspürt hat, in der wir uns alle befinden. Sie besitzt ein Herz, das ahnt, dass alle Straßen dieser Welt Sackgassen sind, da die Hilfe zur Rettung nicht von Menschen kommen kann. Die Hilfe muss herniedersteigen aus den Höhen wie der Tau in der Morgenfrühe. Das Angesicht der jungen Frau leuchtet.Weiterlesen »„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“