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Omnia instaurare in Christo

Nein, Ehrwürdige Brüder – es muss in diesen Zeiten gesellschaftlicher und geistiger Anarchie, in denen jeder sich selbst als Lehrer und Gesetzgeber aufstellt, immer wieder wirksam daran erinnert werden: man kann den Staat nicht anders bauen, als Gott ihn gebaut hat; man kann die Gesellschaft nicht errichten, wenn die Kirche nicht die Fundamente legt und nicht die Bauarbeiten leitet; nein, es ist nicht mehr nötig, eine Zivilisation zu ersinnen, noch auch einen neuen Staat in den Wolken zu bauen. Es hat sie gegeben und es gibt sie: es sind die christliche Zivilisation und der katholische Staat. Es kann sich nur noch darum handeln, ihn unablässig gegen die immer wieder neu ausbrechenden Angriffe einer Weiterlesen »Omnia instaurare in Christo

Abendgebet

Gott, du bist gegenwärtig. Jesus Christus mein Erlöser, du bist mir nahe in deiner Liebe. So will ich denn von den Zerstreuungen des Tages mein Herz zu dir heimbringen. Ich gehöre ja dir, meinem Gott und Vater. Ich danke dir,… Weiterlesen »Abendgebet

30 Jahre im Leben des Erlösers,

Ausschließlich im Kreise der Familie zugebracht – auf die Heiligung und christliche Ausgestaltung der Familie verwendet, darin liegt einganz sozialpolitisches Programm. Daß die Erneuerung der Menschheit von der Familie ausgeht, daß sie beginnen müssen mit der Wiederherstellung der Ehre und Würde der Frau, des Adels des Kindes, der Autorität der Eltern, mit der Betonung der Familienpflichten des Mannes – Weiterlesen »30 Jahre im Leben des Erlösers,

Unser Leben ist ein ständig Sterben.

Unser Leben ist ein Ständig Sterben. Das Sterben trifft uns aber nie in der Vollendung, sondern nur auf dem Wege dahin – im Reifen, im Reif werden, – nie im Reif sein. –  Nur einer war reif, vollendet … der gesagt hat: „Es ist vollbracht.“ – Und Eine war reif, – die seine Mutter war. – Wir anderen Menschen alle bleiben bis zum letzten Atemzuge immer auf dem Wege des Reifens. Halten wir uns, auf dem rechten Wege zu bleiben, Weiterlesen »Unser Leben ist ein ständig Sterben.

Wenn wir die heilige Kommunion empfangen…

Ich und der Vater sind eins. Wenn du mich siehst, siehst du den Vater. Wenn du mich liebst, liebst du den Vater. Ich bin die Liebe des Vaters, ich bin der Inbegriff seiner Liebe. In mir offenbart sich seine alles Begreifliche übersteigende Liebe. Und doch ist diese Liebe Fassbar in mir. Bedenke dies, wenn du mich in der heiligen Kommunion empfängst, in dieser tiefsten, wesentlichsten und innigsten Verbindung, die möglich ist, um ganz eins zu werden mit mir, so wirst du zugleich mit mir und durch mich hineingehoben in die einmalige, in die höchste Liebe: In das Herz des Vaters.Weiterlesen »Wenn wir die heilige Kommunion empfangen…

Das Bittgebet

Bezeichnungen für die Bitte sind im Neuen Testament vielfältig: bitten, ersuchen, flehen, anrufen, schreien, laut schreien, ja sogar „im  Gebet kämpfen“. Der gebräuchlichste und naheliegendste Ausdruck ist jedoch „bitten“. Im Bittgebet spricht sich das Bewusstsein zu Gott aus. Wir sind Geschöpfe und darum weder unser eigener Ursprung, noch Herr über unsere Lage und sind auch nicht unser letztes Ziel. Als Sünder wissen wir Christen aber auch, dass wir uns immer wieder von unserem Vater abwenden. Die Bitte ist schon eine Rückkehr zu Gott.Weiterlesen »Das Bittgebet