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Die Jungfrau Maria

Ein tiefer theologischer Sinn

Das Neue Testament bezeugt uns die jungfräuliche Geburt Jesu als von Gott gewirktes Wunder. Die eigentliche Frage ist also, ob man es Gott zutraut, daß er wirklich der allmächtige Vater ist. Würde so etwas wie eine jungfräuliche Geburt grundsätzlich ausgeschlossen, wäre die Gottes- und Glaubensfrage überhaupt gestellt. Dann wäre die Welt als ein hoffnungslos in sich geschlossenes System verstanden. Der eigentliche Einwand, den heute viele gegen das Bekenntnis zu jungfräulichen Geburt hegen, ist deshalb nicht historischer Art, sondern entspringt dem durchschnittlichen heutigen Weltbild. In dieser Perspektive scheint die Jungfrauengeburt wenn nicht ganz unmöglich, so doch äußerst unwahrscheinlich zu sein. Das ist sie in der Tat, und zwar nicht erst heute, sondern auch schon damals. Aber ist das menschlich Unwahrscheinliche auch das für Gott Unmögliche, oder gilt nicht, daß für Gott nichts unmöglich ist (vgl. Lk 1,37)?.Weiterlesen »Die Jungfrau Maria

Der hl. Joseph, Schutzpatron der Kirche

Immer schon haben die Päpste die Verehrung des hl. Joseph den Gläubigen besonders empfohlen. In seiner Enzyklika „Quamquam pluries“ von 1889 erläutert Papst Leo XIII., warum sein Vorgänger, der sel. Papst Pius IX., 1870 den hl. Joseph zum Patron der Kirche erhoben hatte und betont einleitend, wie lebensnotwendig gerade in schwierigen Zeiten die Verehrung dieses Heiligen ist, dessen erhabenste Würde einzigartig unter allen herausragt.Weiterlesen »Der hl. Joseph, Schutzpatron der Kirche

Anziehung und Zuneigung

Um dem Geheimnis des Menschen weiter auf den Grund zu gehen, ist unbedingt die Frage zu stellen, wie unser Lieben „funktioniert“.

Wir Menschen sind so „gebaut“, dass wir wie von selbst Freude an allem finden, was schön, wahr und gut ist. Es ist in der menschlichen Natur begründet, dass die Wahrnehmung des Schönen, Wahren und Guten in uns Wohlgefallen weckt.Weiterlesen »Anziehung und Zuneigung

Entweder sich in Wirklichkeit erneuern oder zugrunde gehen

Als Petrus in Caesarea Philippi auf meine Frage antwortet: „Du bis Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“, habe ich ihm, wie du weißt, erwidert: „ . . . und ich sagte dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Dir gebe ich die Schlüssel des Himmelreiches, alles, was du auf Erden binden wirst, wir auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein . . .“  Hätte ich PetrusWeiterlesen »Entweder sich in Wirklichkeit erneuern oder zugrunde gehen