Die Botschaft des Engels – Verkündigung

Das Bild – Verkündigung, Sakramentar aus Köln, um 1000, Paris, Bibliothèque National – ist vor etwa 1000 Jahren in Köln entstanden. Der Engel Gabriel tritt mit einer segnenden Geste auf Maria zu. Segnen heißt auf Lateinisch bene-dicere, etwas Gutes sagen. Es ist ein gutes Wort, mit dem der Engel Maria anspricht: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir!“. Auf Marias Erschrecken hin beruhigt er: „Fürchte dich nicht!“.
Jemand hat nachgezählt. Angeblich steht 366-mal in der Bibel der Satz „Fürchte dich nicht“ oder „Fürchtet euch nicht“, d.h. Für jeden Tag des Jahres und den Schalttag noch einmal extra dazu sagt Gott zu uns: „Fürchte dich nicht!“Weiterlesen »Die Botschaft des Engels – Verkündigung
Es mag sein, dass alles fällt,
„Während Er nämlich am Kreuze starb, hat Er den unermesslichen Schatz der Erlösung Seiner Kirche vermacht, ohne dass sie ihrerseits dazu beitrug. Wo es sich aber darum handelt, den Schatz auszuteilen, lässt Er Seine unbefleckte Braut an diesem Werke der Heiligung nicht nur teilnehmen,
Die Weitergabe des Christlichen Glaubens besteht in erster Linie in der Verkündigung Jesu Christi: sie soll zum Glauben an ihn führen. Bon Anfang an brannten die ersten Jünger vor verlangen, Christus zu verkünden: „Wir können unmöglich von dem schweigen, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg 4,20). Und sie laden die Menschen aller Zeiten ein, in die Freude ihrer Gemeinschaft mit Christus einzutreten:
Die rein sinnenhafte Liebe, der Sexus, ist keineswegs jene persönliche Liebe, die eine
„Der Name der Jungfrau war Maria“ (Lk 1,27). Reden wir kurz über diesen Namen. Übertragen heißt Maria „Meeresstern“. Der Name ist dem Wesen der Mutter Jungfrau gar schön angepaßt. …
O heilige Mutter, hilf uns, dir ähnlich zu werden, der reinen Magd. Hilf uns zu glauben wie du, die du den Glauben hattest, ohne zu zweifeln, als dir der Engel von Gott die Botschaft brachte.