Zum Inhalt springen

Weißt du, o Mensch, wer du bist?

….Ein wahrhaft Konterfei Gottes, an dem weder Gunst noch Kunst gespart worden ist. Du bist ein edles und schönes Bild. Du hast einen Willen, und der ist frei; du hast eine schöne Seele, und die ist unsterblich… Sonne und Mond sind weniger als du. Du hast etwas vom Feuer. Du hast etwas von der Luft. Du hast etwas von der Erde. Du hast etwas von den Tieren. Du hast etwas von den Engeln. Du hast etwas von Gott. – Du Weiterlesen »Weißt du, o Mensch, wer du bist?

Das Credo: Wer sich Gott nähert, muß anfangen zu glauben

Zum Credo schreibt der heilige Ludwig Grignion von Montfort: „Das Credo oder Apostolische Glaubensbekenntnis, das man nicht nur bei der Heiligen Messe sondern auch am Kreuz des Rosenkranzes betet, ist als heiliger Abriss und Inbegriff der Christlichen Wahrheiten ein sehr verdienstliches Gebet, weil der Glaube der Grund und das Fundament und der Anfang aller christlichen Tugenden, aller ewigen Tugenden und aller Gott wohlgefälligen Gebete ist. Accendentem ad Deum credere oportet: „Denn wer zu Gott kommen will, muß glauben, daß er ist (Hebr. 11, 6).“ Wer sich Gott im Gebete nähern will, muß mit dem Glauben beginnen, und je mehr Glauben er hat, desto mehr Kraft und Verdienst wird sein Gebet in sich selber haben und um so mehr Gott verherrlichen.Weiterlesen »Das Credo: Wer sich Gott nähert, muß anfangen zu glauben

Offenes Grab im Klostergarten

In einem Klostergarten findet sich ein kleines, offenes Grab zur Aufnahme aller unerfüllten Wünsche, getäuschter Hoffnungen …

„Ja, Gräber gibt es auch in Menschenherzen!
Ja, Grüfte, o so dunkel, tief und weit,
wo oft so vieles, vieles liegt begraben.
Das erst enthüllen wird die Ewigkeit.

Und solch ein Grab im Herzen still zu hegen,
ist eines jeden Christen heilige Pflicht,
nur darf’s nicht Moder und Verwesung bergen,
nein, strahlen soll es in der Liebe Licht.

Und wenn dich je Beleidigungen treffen,
Wenn Bosheit eines Feindes tief dich Kränkt,
wenn Unverstand des Freundes dich verletzte,
so sei es schweigend in dies Grab gesenkt.

Sei dort begraben ohne alle Klage,
verziehen ohne Bitterkeit und Groll!
O, solche Liebe schafft dann Heldengräber,
die auch vor Gott bestehen ehrenvoll.“
(Schwester Fabiana)

Weiterlesen »Offenes Grab im Klostergarten

Blühe und bringe Frucht

Blühe, als was du gesät bist! – Blühe, wo du gesät bist! – Blühe und bringe Frucht, wie Gott es nach deinen Kräften von dir erwarten kann.
Dort wo die Pflicht uns hingestellt, müssen wir stehen; denn dort können wir bei gutem Willen am meisten tun, was Gott zu ehren und dem Nächsten zum Heile ist.Weiterlesen »Blühe und bringe Frucht