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Vom Segen der monatlichen Geisteserneuerung.

Geschrieben von: Tonia Long

Drei Dinge sind es, die bei der Übung der Monatlichen Geisteserneuerung besonders wohltun:

  1. Die Betrachtung der Lesung. Morgens bei der heiligen Messe (oder, wenn es da nicht sein kann, am Abend) erwägt man eine der ewigen Wahrheiten, wie sie in den Exerzitien vorgetragen werden; man sieht wieder im Licht der Ewigkeit oder am Beispiel unseres Heilandes, wie unser Leben sein soll und wie es nicht sein darf.
  2. Die heilige Kommunion. Das müde Menschenherz ruht dabei am göttlichen Herzen aus, das dürstende Menschenherz trinkt aus dem Quell des göttlichen Herzens Wasser der Gnade un Kraft. Nach der heiligen Kommunion ist es der eine große Gedanke, der an diesem Tag uns beseelt; „Heiland ich will wieder ganz dein sein!“
  3. Die Gewissensforschung. Und das ist das Allerwichtigste, um die wahre Frucht der Geisteserneuerung zu gewinnen: das Hineinschauen in sein Inneres, die Frage: Ging es aufwärts oder abwärts, wo fehlt es, worin habe ich nachgelassen? Der Exerzitant fragt sich auch: Wie war und dachte ich damals, als ich die Exerzitien machte?

Welche Vorsätze habe ich gefasst und wie sie gehalten? Und er nimmt wohl sein Notizbüchlein aus den Exerzitien zu Hand und liest darin und atmet wieder die himmlische Luft in seine Seele ein.

Wer diese fromme Übung, die monatliche Geisteserneuerung, treu und ernst pflegt, kennt ihren Segen aus eigener Erfahrung. Wer sie bisher nicht übte, versuche es an sich selbst und er wird bald den Nutzen für seine eigene Seele verspüren.

 

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ . DVCK e. V., Frankfurt am Main

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