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Um Christi willen geköpft: Der heilige Franziskus Gil de Federich i Sans

Geschrieben von: Tonia Long
Der heilige Franziskus Gil de Federich i Sans war als Dominikanerpater und Missionar tätig. Geboren in die adelige Familie der Gil de Federich de Tortosa, erblickt er am 14. Dezember 1702 das licht der Welt. Bereits mit 15 Jahren wurde er im Dominikanerorden aufgenommen. 1718 legte er bereits die Gelübde ab. Noch während des Studiums der Theologie reifte im jungen Mönch der Wunsch, den Heiden das Evangelium zu predigen. 1729 wurde er in die königliche Akademie der Schönen Künste aufgenommen. Franziskus Gil war ein begabter Schriftsteller, Moraltheologe und Geschichtsforscher. 1730 sehen wir ihn in Manila (Philippinen). 1735 – mit 33 Jahren – bricht er nach Vietnam auf. In nur fünf Monaten erlernt er die annamatische (vietnamesische) Sprache (Annam war früher ein Kaiserreich). Bereits nach zwei Jahren intensiver Tätigkeit wurde Franziskus Gil festgenommen und zu Kerkehaft verurteilt. Im Jahre 1744 trifft er einen neuen Mitgefangenen: Pater Matthäus Alphons Leciniana. Am 22 Januar 1745 gaben beide Priester ein glänzendes Zeugnis ihres Glaubens und starben den Martertod. Papst Pius X. sprach die beiden Märtyrerpriester im Jahre 1906 selig: sie gelten als die Protomärtyrer der vietnamesischen Mission.

Quelle: Franzenkalender 2011 – Ein Kalender mit tridentinischem Heortologium – Franziska-Verlag

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