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Der Bußweg und seine Stationen

Erste Station : Umkehr.

Gott ruft: Maria Magdalena – die Sünderin – ist ohne Frieden. Der Unfriede wird ihr zur Unruhe. Magdalena sucht Jesus zu begegnen.
Sie hatte ihn gesehen – gehört – sein Blick hat sie getroffen – wie ein Blitz. Sie senkte ihr Haupt – schämte sich.
Erleuchtung. Mit einem Male erkennt sie ihre Sünde und Schande – ihr Leben war verpfuscht – ihre Freuden als sinnlos – Gottes Licht zeigt ihr Elend.Weiterlesen »Der Bußweg und seine Stationen

Ich sehe die Bilder der Kreuzwegstationen

Mein Herr und Heiland, ich knie unter deinem Kreuz. Ich sehe die Bilder der Kreuzwegstationen.
Aus Liebe zu mir hast du das alles getragen: Geißelung, Dornenkrönung, Hände und Füße durchbohrt, die Knie zerschunden vom Fall unter dem Kreuze, dein Herz mit der Lanze geöffnet.
Was habe ich für dich getan? Was gebe ich dir? Wie nachlässig war ich seit meiner letzten Beichte.

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Buße und Buß-Sakrament

 Buße und Reue im Bewusstsein der Zeit

a) Elisabeth Langgässer schreibt: „Wer noch sündigen kann, kann auch die Sünde bereuen“ (1). Wo der Mensch in lebendiger Beziehung zu Gott steht, erwacht alsbald nach der Sünde die Sehnsucht, zu Gott heimzukehren, mit Gott Frieden zu machen. Ohne Sündenbewusstsein keine Reue und kein Verhältnis zum Sakrament der Buße!Weiterlesen »Buße und Buß-Sakrament

Vater, ich habe gesündigt vor dir, . . .

Vater, ich habe gesündigt vor dir, ich bin nicht wert, dein Kind zu heißen. Du hast mich nach deinem Bild erschaffen und mich zu Großem berufen, und  ich habe gesündigt, habe so klein gedacht, geredet und gehandelt – meine Schuld, mein Schuld, meine große Schuld!

Aber ich blicke zu dir im Namen Jesu Christi, deines Sohnes, meines Herrn, der auch für mich am Kreuz sein Blut vergossen hat: Vergib mir meine Schuld und Kleinheit.
Du bist die ewige Liebe, nimm mich zurück an dein Herz und halte mich fest in deiner Gnade. Ich will dein sein und dein bleiben. Mache mich frei in dir,  zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
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Buße und Bußsakrament

Buße – Reue (Poenitentia) ist ein Schmerz der Seele
über etwas, was man begangen hat

a) Als Regung des sinnlichen Begehrungsvermögens ist der Reueschmerz ein Unlustgefühl – aus der sinnlichen Welt stammend – manchmal eine Begleiterscheinung des Reueaktes – ein naturhaftes Mitschwingen der Sinne mit der Seele – zuweilen auch wertlose „Rührung“.

b) Von dem fühlbaren Schmerz der Seele unterscheiden wir die bewußte Reue – eine freie Entscheidung des Willens, der sich mit der begangenen Tat auseinandersetzt und eine Bewegung in der Seele verursacht, um diese selbst vom Bösen zurückzuführen und die böse Gesinnung aus dem Inneren auszustoßen. Max Scheler, der scharfsinnige Beobachter des Phänomens der Reue (1), nennt diese natürliche Reue „die mächtigste Weiterlesen »Buße und Bußsakrament

Was ist Reue?

Petrus sucht Maria auf, um seine Sünde der Verleugnung Jesu zu bereuen

„Die Reue ist ein Schmerz und Abscheu der Seele über die begangenen Sünden verbunden mit dem Vorsatz, in Zukunft nicht mehr zu sündigen«. Sie setzt die persönliche Einsicht in eine schuldhafte Unterlassung oder schuldhafte Tat voraus. Am Vorsatz ist eine echte Reue erkennbar.Weiterlesen »Was ist Reue?