Zum Inhalt springen

 Landstreicher und wie ein Fremdling

Der Wind pfeift kalt über die Ebene. Ich suche nach einem Rastplatz, einer geschützten Stelle. Ich halte nach einem Busch Ausschau, der mich gegen die heranstürmenden Windböen schützen könnte. Der Regen hat aufgehört. Schließlich finde ich in einer Kurve hinter dichtem Buschwerk einen Platz, werfe den Rucksack ab und lege mich ins Gras. Meine Füße schmerzen und der Rücken tut weh. Ich bin müde und schlafe ein. Der Platz ist günstig gewählt. Er bietet Schutz vor dem Wind, der heult. Auch kann man mich von hier aus nicht sehen, obwohl Wagen an Wagen vorüberbraust.Weiterlesen » Landstreicher und wie ein Fremdling

„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“

In die Kammer der Jungfrau tritt ein Engel. – Erschreckendes Leuchten jenseits unserer Fassungskraft. – Vor dem Mädchen steht ein Bote, der von der Herrlichkeit des ewigen Gottes kommt. Vor dem Boten steht eine junge Frau, die jene allgewaltige Not schon erspürt hat, in der wir uns alle befinden. Sie besitzt ein Herz, das ahnt, dass alle Straßen dieser Welt Sackgassen sind, da die Hilfe zur Rettung nicht von Menschen kommen kann. Die Hilfe muss herniedersteigen aus den Höhen wie der Tau in der Morgenfrühe. Das Angesicht der jungen Frau leuchtet.Weiterlesen »„Den Du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.“