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Offenes Grab im Klostergarten

In einem Klostergarten findet sich ein kleines, offenes Grab zur Aufnahme aller unerfüllten Wünsche, getäuschter Hoffnungen …

„Ja, Gräber gibt es auch in Menschenherzen!
Ja, Grüfte, o so dunkel, tief und weit,
wo oft so vieles, vieles liegt begraben.
Das erst enthüllen wird die Ewigkeit.

Und solch ein Grab im Herzen still zu hegen,
ist eines jeden Christen heilige Pflicht,
nur darf’s nicht Moder und Verwesung bergen,
nein, strahlen soll es in der Liebe Licht.

Und wenn dich je Beleidigungen treffen,
Wenn Bosheit eines Feindes tief dich Kränkt,
wenn Unverstand des Freundes dich verletzte,
so sei es schweigend in dies Grab gesenkt.

Sei dort begraben ohne alle Klage,
verziehen ohne Bitterkeit und Groll!
O, solche Liebe schafft dann Heldengräber,
die auch vor Gott bestehen ehrenvoll.“
(Schwester Fabiana)

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Heute rede mit Gott über deinen Nächsten

Zuerst sagt Gott, dass du allen Menschen alles verzeihest, womit sie dir je wehe getan haben! Sage ihm dass du niemand etwas nachtragen willst! Die Worte des Vaterunsers sollen dir nie zum Vorwurf sein. – Allen Kummer, den dein Nächster hat, alle Sorgen, alles Leid (körperlich und geistig) empfiehl der Barmherzigkeit Gottes und bitte um reiche Hilfe und Gnade für ihn! – Empfiehl Gott die Wege deines Nächsten! Befiehl Gott besonders die Seele deines Nächsten, dass sie Weiterlesen »Heute rede mit Gott über deinen Nächsten

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“

Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Joh. 13,34)

Auf die Frage, welches das erste Gebot sei, antwortete Jesus: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollt du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzen Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“ (Mk. 12,29-31).Weiterlesen »„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“

Der hl. Johannes und die Nächstenliebe!

„Der Jünger, den Jesus liebhatte“, ist ein eifriger Ermahner zur Nächstenliebe geworden.
In diesem Eifer schrieb er seine drei Briefe. Hochbetagt, wiederholte er immer wieder den einen Satz: „Kindlein, liebet einander!“ – Und als seine Zuhörer, allmählich etwas ermüdet, ihn fragten, warum er denn immer dasselbe sage, erwiderte Johannes:
„Weil es das Gebot des Herrn ist, und wenn das geschehen, ist es genug.“Weiterlesen »Der hl. Johannes und die Nächstenliebe!