Zum Inhalt springen

Von der Wirksamkeit des Ave Maria

Erstes Beispiel

Ein Bruder hatte auf seiner Zelle ein Büchlein verloren und konnte es nicht finden, obwohl er lange unde sorgfältig gesucht hatte. Als er über diesen Verlust betrübt war und schon aufgegeben hatte, es wiederzufinden, wandte er sich dem Gebet zu und rief zur seligen Jungfrau mit dem Gruß des Engels. Als er nun auf gewohnte Weise ein Ave Maria zu beten begann und es oft wiederholte und dabei betrübt an das Büchlein dachte, da kam ihm plötzlich folgende Eingebung in den Sinn: Beim Beten vor dem Bild der seligen Jungfrau Maria saßest du dort neben dem Bett. Suche also dort vor  dir unter dem Stroh des Bettes. Sofort streckte er seine Hand zur Bettlatte und wollteWeiterlesen »Von der Wirksamkeit des Ave Maria

Gottes Gruß an Maria

Die glorreiche Jungfrau immer mehr grüßen –
Die Königin stand zu deiner Rechten im goldenen Gewand
(PS 45, 10)

Obwohl ich nichts verdient habe, sondern mir vieler Vergehen bewusst bin, ist dein Leiden, Herr Jesus Christus, dennoch meine größte Zuversicht und das Verdienst der glorreichen Jungfrau, deiner heiligen Mutter Maria, an die ich jetzt für einen Augenblick denken will und – so bitte ich – auch darf. Wer bin ich nämlich, dass ich näher heranzutreten wagte ohne die erforderliche Erlaubnis zu vor.Weiterlesen »Gottes Gruß an Maria

„Bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes“

Das „Ave Maria“ ist neben dem „Vater unser“ das vermutlich meist gesprochene Gebet überhaupt. Der erste Teil ist zusammengefügt aus dem Gruß des Erzengels Gabriel und der Anrede Mariens durch Elisabeth, in deren Leib Johannes der Täufer vor Freude hüpfte. Sein liturgischer Gebrauch ist seit dem 6. Jahrhundert belegt.Weiterlesen »„Bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes“