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Stigmatisation des hl. Franziskus

Dieses Fresko – es zeigt die Stigmatisation des hl.
Franziskus — malte Giotto di Bondone (1266 – 1337) um 1320 in die
Franziskanerkirche S. Croce in Florenz. Giotto gilt als Wegbereiter der
Renaissance. Augenfällig wird das in diesem Bild an der Architektur des
Kirchleins und der gebirgigen Landschaft. Giotto bemüht sich um eine
perspektivische Wiedergabe der Kirchen-Architektur und eine näherungsweise
naturalistische Gebirgslandschaft. Auch der Heilige ist möglichst natürlich,
plastisch, leibhaftig gemalt. Auf dem Fresko ist zu sehen, wie dem hl.
Franziskus am Michaelitag oder am Tag der Kreuzauffindung des Jahres 1224 auf
den Berg La Verna, wohin er sich zurückgezogen hatte, die Wundmale Christi
eingeprägt wurden. Der Gekreuzigte, von sechs Seraphenflügeln überhöht,
erscheint dem Ordensgründer, der deshalb auch den Beinamen „Seraphicus“ hat.
Dieser sinkt überwältigt in die Knie, breitet wie Christus die Arme aus, und in
Strahlen übertragen sich die fünf Wundmale von Christus auf ihn. Er wird von
Christus geheiligt, sein Kopf ist von einem Heiligenschein umgeben. Bei dem
Kirchlein könnte es sich um San Damiano handeln. Dies liegt zwar nicht bei La
Verna, jedoch vernahm Franziskus hier 1206, ebenfalls vom Kreuz, die
Aufforderung, allem Besitz zu entsagen, Gutes zu tun und die Kirche wieder
aufzurichten. Hier erhielt er vom Kreuz seinen Missionsauftrag, der nun mit der
Stigmatisierung fast vollendet ist.  AE
(Titelbild DER FELS Oktober 2014)
Redaktion: Eichendroffstr. 17, D-86916 Kaufering
HubertGindert@der-fels.de

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