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„Sprich nur ein Wort…“

Jesus und der Hauptmann von Kafarnaum, Gemälde von Paolo Veronese, entstanden ca. 1571

„Herr, mein Diener liegt danieder, er ist gelähmt und leidet sehr. Auch wenn er Sklave ist, so ist doch jeder, den dieses Übel heimsucht, Mensch. Schau nicht auf die Niedrigkeit deines Sklaven, sondern vielmehr auf die Größe des Übels“; so in etwa sprach der heidnische Hauptmann; und was erwiderte die Allerhöchste Güte? „Ich komme zu dir und ich werde ihn heilen. Aus Mitleid mit den Menschen bin ich selbst Mensch geworden, bin doch für alle gekommen und werde keinen einzigen geringschätzen. Ich werde ihn gesund machen.“ Wegen seiner unverzüglichen Antwort, spornt Christus den Glauben noch weiter an: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eintrittst unter mein Dach.“ Siehst du, wie der Herr einem Jäger gleich, den im Geheimen verborgenen Glauben hervorgelockt hat? „Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Genauso habe ich deine Machtfülle kennen gelernt. Von der Macht ausgehend, die ich besitze, habe ich die Fülle der Macht erkannt, die weit größer ist als meine. Ich sehe doch die Armeen der Geheilten, ich sehe die Truppen der Wundertaten, die auf deine Befehle warten. Sende sie gegen die Krankheit aus, sende sie aus, so wie ich meine Soldaten aussende.“

Jesus war voller Bewunderung und sagte: „Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.“ Der Fremde, der nicht Berufene, der nicht dem Volk des Bundes Angehörende, der nicht Anteil an den Wundern des Moses gehabt hatte, der nicht in seine Gesetze eingewiesen worden war, der nicht die Worte der Propheten kannte hat die anderen durch seinen Glauben übertroffen.

 

Basileios von Seleukia (?-um 468), Bischof
Predigt über den Hauptmann; PG 85, 235f.

 

Quelle „Evangelium Tag für Tag“

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