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Pakistan: Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: „Die Situation ist für Christen kritisch“

Geschrieben von: Tonia Long
(Fidesdienst) „Es ist ein sehr trauriger Moment für die Kirche in Pakistan. Die
Situation ist sehr kritisch. Die Christen, die bei dem Attentat auf die
Kirche in Peshawar starben sind unschuldige Märtyrer des Glaubens, denn
sie wurden in einer Kirche beim Beten ermordet. In unseren Kirchen
landen wir zu Gebetswachen für die Toten ein. Und wir bitten die
Gläubigen in aller Welt, sich unserem Gebet anzuschließen“, so der
Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Pakistan, P. Waseem
Walter, zum angespannten Klima nach dem Selbstmordattentat auf die
All-Saints-Kirche in Peshawar am 22. September. Auch nach der
dreitägigen Trauer zum Gedenken an die Opfer des Attentats finden an
verschiedenen orten der Nation ökumenische Gebetswachen statt.
 
In einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt betont der Leiter
des „Centre for Legal Aid, Assistance and Settlement“ („CLAAS“), die
sich für Christen in Pakistan engagiert: „Ich befürchte, dass der
Anschlag in Peshawar eine negative Wende für die Verfolgung der Christen
in Pakistan sein könnte. Bisher wurde der Blasphemieparagraph
herangezogen um sie zu treffen, oft unter einem Vorwand. Nun will man
sie mit einem barbarischen und mörderischen Anschlag einschüchtern und
versuchen die Christen im Land auszulöschen!“
Unterdessen fordert die bischöfliche Justitia-et-Pax-Kommission in einer
Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, „Gerechtigkeit für die
Opfer und Wiedergutmachung für die Angehörigen“ sowie Schutz für
Christen.

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