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Pakistan: Der Fall von drei christlichen, gedemütigten Frauen erschüttert das Land

Geschrieben von: Tonia Long
(Fidesdiesnt) – Ein Fall von Gewalt gegenüber den Christen ist zu einem
„politsichen Fall“ geworden. Drei christlicvhe Frauen wurden geschlagen,
entkleidet und öffentlich gedemütigt. Dies geschah in einem Dorf in der
Nähe von Pattoki, im Distrikt Kasur in der Provinz Punjab. Wie von
Fides (s. 10/6/2013) berichtet, handelte sich um einen Racheakt von
Muhammad Munir, dem Sohn eines muslimischen Großgrundbesitzers. Er
wollte einige christliche Bauernfamilien dafür bestrafen, dass sie mit
ihren auf fremdes Land gezogen sind. Einen Monat nach dem Vorfall, der
auf den 3. Juni zurückgeht, schafft er nun großes Aufsehen in der
pakistanischen Öffentlichkeit -unter Christen wie unter den Muslims –
und Kritik an der Regierung der “Pakistan Muslim League-N” (PML-N); das
ist die Partei, die sowohl im Punjab als auch auf nationaler Ebene die
Regierung stellt. Munir, der Mann, der sich an den Frauen vergangen hat,
ist der Sohn von Abdul Rasheed, einem bekannten Freund der PML-N.
Darüber hinaus verteidigt auch der PML-N-Abgeordnete in der
Nationalversammlung, Rana Ishaq, öffentlich Abdul Rasheed und seinen
Sohn.

Fides-Quellen im Punjab zufolge „haben die Opfer Klage gegen die
Schuldigen erhoben, dch niemand wurde verhaftet, da sie sehr
einflussreich sind“. Abdul Rasheed seinerseits hat einen “First
Information Report”gegen die Christen verfasst, als Druckmittel gegen
die Familie um sie dazu zu bringen die Klage zurückzuziehen.

In einem dem Fidesdienst zugeschickten Kommunique, verurteilt die
“Asian Human Rights Commission” (AHRC) (eine Organisation für die
Verteidigung der Menschenrechte) den Vorfall und fordert die Zivil-und
Justizbehörden auf Maßnahmen gegen diesen „unmenschlichen Fall“ zu
ergreifen.

Die Muslimin Tahira Abdullah, eine bekannte Aktivistin im Bereich der
Verteidgung der religiösen Minderheiten, erklärte Fides gegenüber: „Es
ist ein schwerwiegendes Ereignis. Für unsere Kultur und Tradition ist
das das Schlimmste, was man einer Frau antun kann. Ich selbst würde
lieber umgebracht werden, als eine derartige Demütigung und eine so
tiefe Verletzung der persönlichen Würde ertragen zu müssen.“

Mit dem Fall der drei Frauen hat sich auch der christliche
Rechtsanwalt, Mushtaq Gill, Direktor der Organisation „LEAD“ (“Legal
Evangelical Association Development”) befasst, die den Opfern
Rechtsbeistand leistet. Gill berichtete dem Fidesdienst, dass er aus
diesem Grund schwere Drohungen bis hin zu Mordandrohungen von den
Militanten erhalten habe: am 23. Juni wurde er von drei bewaffneten
Männern festgehalten und bedroht, während sie in die Luft schossen.
Joseph Francis, ein christlicher Pakistani und Begründer der NGO „CLAAS“
(“Center for Legal Aid and Assistence Settlement”) gab Fides gegenüber
diesen Kommentar ab: „Es ist für di

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