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O König aller Völker (Zum Fest der Hl. Drei Könige)

Geschrieben von: Tonia Long
O König aller Völker,
ihre Erwartung und Sehnsucht;
Schlußstein, der den Bau zusammenhält:
o komm und errette den Menschen, den du aus Erde gebildet!



Mein Herr und mein Gott, mein König und mein Bräutigam – (m)ein
innerlicher Ausruf bei der kurzen Begegnung mit dem sakramentalen
Christus, wenn der Priester den Leib und das Blut Christi in der Messe
erhebt. Wie schön und angemessen, dabei an den Stufen des Altars knien
zu können. Die Kniebeuge der Hirten und der Sterndeuter vor dem
neugeborenen König in der Krippe ist der erste Anklang des hymnischen
Bekenntnisses des Apostels, daß Christus Jesus Gott gleich ist. Gott hat
diesen Christus über alle erhöht – am Kreuz –, damit alle im Himmel,
auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und
jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre Gottes, des
Vaters.

Daß zur Krippe auch die Sterndeuter von weit her
kommen (die Ikonographie hat ihnen die Hautfarben der damals bekannten
Kontinente gegeben), um dem neugeboren König zu huldigen, ist Zeichen
dafür, daß hier wirklich weder Jude noch Grieche ist, noch Mann oder
Frau, die Berufung dieses Königs ergeht auch an die in der Ferne, an die
Heiden – uns. So ist das Kommen dieses Königs wirklich Erfüllung der
Erwartung und Sehnsucht aller Völker und der Bau, dessen Schlußstein
Christus selbst ist, ist der Bau seiner heiligen Kirche.

Unser Apostolat

Ohne aus dem Hause gehen zu müssen, können Sie sich hier dem großen Apostolat anschließen, das sich vollständig dem hl. Pater Pio verschrieben hat.

Sie werden alles erfahren über einen der geheimnisvollsten und wunderbarsten Heiligen unserer Zeit.