von Chibok, der Kleinstadt im Norden Nigerias, wo im April dieses Jahres
200 Mädchen von den Extremisten der islamistischen Boko-Haram-Sekte
entführt wurden, wuden keine katholischen Einrichtungen im
Mitleidenschaft gezogen. Dies bestägtder Sprecher der Erzdiözese Abuja,
Pfarrer Patrick Tor Alumuku, nach einem Gespräch mit Bischof Oliver
Dashe Doeme von Maiduguri.
Am 29. Juni verübten bewaffnete Männer weitere Anschläge auf die drei
Dörfer in der Nähe von Chibok, wobei Kulstätten anderer christlicher
Konfessionen verwüstet und rund ein Dutzend Menschen getötet wurden,
darunter auch Christen, die an einer religiösen Feier teilnahmen.
“Es ist menschlich nicht zu erfassen, was geschieht. Es gibt keinen
Grund für diese Verbrechen, doch sie tun es trotzdem” so Bischof Doeme
gegenüber P. Patrick Tor Alumuku . E selbst, so der katholische
Geistliche, sei nur knapp dem Attentat auf des Einkaufzentrum in Abuja
am 25. Juni entkommen, bei dem mehrere Dutzend Menschen starben: “An
jendem Tag hatte ich eine Verabredung auf dem Platz vor dem
Einkaufszntrum, wo ich mein Auto normalerweise ganz in der Nähe des
Ortes parke, an dem der Sprengsatz gezündet wurde. Dank sei Gott, habe
ich die Verabredung wegen anderer Verpflichtungen abgesat. Die Vorsehung
hat mir das Leben gerettet”.