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Indien: Christusstatue in Mumbai geschändet: Es könnte sich um eine Botschaft hinduistischer Extremisten handeln

Geschrieben von: Tonia Long
(Fidesdienst) – Eine antike Christusstatue aus dem Jahr 1880 wurde in
Vile Parle, einem Vorort im Westen von Mumbai geschändet. Wie die
katholische Nichtregierungsorganisation “Catholic Secular Forum” (CSF)
dem Fidesdienst mitteilt wurde die Statue in Einzelteile zerlegt am
Sonntag den 15 Dezember von den Gläubigen der Gemeinde vom heiligen
Franz Xaver aufgefunden, die den Vorfall umgehend bei der Polizei
meldeten. CSF vermutet, dass es sich bei der und Schändung um eine
Botschaft hinduistischer Extremisten an die kleine christliche Gemeinde
handeln könnte.
 
Mit Sorge blickt die christliche Glaubensgemeinschaft auf eine für den
22. Dezember geplante Großkundgebung in Mumbai unter Leitung des
hinduistischen Politikers Narendra Modi von der “Baratiya Janata Party”.
Bei der Kundgebung, zu der Tausende unter anderem auch gewaltbereite
Demonstranten erwartet werden, könnte es zu Ausschreitungen gegen
Christen und andere Minderheiten kommen. Wie das CSF mitteilt, dient die
Gewalt dazu, Missmut und Uneinigkeit zwischen den verschiedenen
Religionen in der indischen Gesellschaft zu provozieren. Religiöse
Gewalt ist mit Blick auf die Wahlen 2014 auch für politische Zwecke
manipulierbar: deshalb wird eine Zunahme der Übergriffe durch
hinduistische Extremisten befürchtet.

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