
Ich weiß mich gehalten und habe darin Ruhe und Sicherheit – nicht die selbstgewisse Sicherheit des Menschen, der in eigener Kraft auf festem Boden steht, sondern die süße und selige Sicherheit des Kindes, das von einem starken Arm getragen wird – eine, sachlich betrachtet, nicht weniger vernünftige Sicherheit. Oder wäre das Kind „vernünftig“, das beständig in der Angst lebte, die Mutter könnte es fallen lassen?
Hl. Edith Stein
Quelle: „Einkehr für die Seele“, St. Benno-Verlag, Leipzig