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DER GEGENSTAND DER HERZ-JESU-ANDACHT UND SEINE ERHABENHEIT

Geschrieben von: Tonia Long

Jeder Christ muss ein Verehrer des Herzens Jesu sein

Tertullian, der berühmte Kirchenschriftsteller aus dem 2. Jahrhundert, hat einmal gesagt, die menschliche Seele sei eigentlich von Natur aus christlich. Er wollte damit ausdrücken, das Christentum stimme mit den Forderungen der Vernunft so überein, dass man es nur kennenlernen brauchte, um es anzunehmen, vorausgesetzt, dass einer ein unverdorbenes Gemüt besitze. So könnte man auch behaupten: jeder Christ müsse von Natur aus ein Verehrer des göttlichen Herzens Jesu sein; d. h. Man bedürfe nur eines gesunden, edlen, für das Gute und Große empfänglichen Sinnes, um sich zur Herz-Jesu-Andacht hingezogen zu fühlen.

Wir verehren das Kreuz, an dem der Heiland für uns verblutete. Wir verehren Christi Dornenkrone, die Nägel, die heilige Lanze und seinen heiligen Leibrock, wenn er in Trier ausgestellt wird. Und doch, was ist dies alles gegen das heiligste Herz unsere Herrn!

Den Namen einer Person nennen wir nur dann gern, wenn er uns auch an ihre Liebe und Güte, also an ihr Herz, erinnert.

Die Leidenswerkzeuge haben ihren Wert und ihre Würde nur daher, dass sie mit dem Blute benetzt wurden, das in überströmender Barmherzigkeit das göttliche Herz für uns vergossen hat. Was am Heiland das schönste und tiefste, das Liebste und Zarteste ist, was uns alles sagt und voll befriedigt und der Inbegriff des ganzen Christus ist, das Herz ist nicht mehr im Grabe, es lebt noch immer in seinem glorreich auferstandenen Leibe. Dieses Herz verehren wir in der Herz-Jesu-Andacht.

 

Quelle: Herz Jesu, ich vertraue auf Dich – Karl Schaffer – Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCJ) e.V., Frankfurt am Mai

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