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Das Lächeln Marias

Geschrieben von: Tonia Long

In seiner Predigt an die Kranken in Lourdes macht sich der Papst Behutsam forschend auf die Suche nach dem Lächeln Mariens. Als die kleine Bernadette Soubirous vor 150 Jahren die weiße Dame, die ihr erscheint, fragt, wer sie ist, da antwortet diese zunächst nicht, das heißt: Sie antwortet nur mit einem Lächeln. Eine Episode, an die der Papst die Kranken erinnert. “Das Lächeln Mariens zu suchen, ist keine Frage eines frommen oder altmodischen Sentimentalismus; es ist vielmehr der Ausdruck einer lebendigen und tief menschlichen Beziehung… Der Wunsch, dieses Lächeln der Jungfrau zu betrachten, heißt nicht, sich von einer unkontrollierten Einbildung gängeln zu lassen… Jedes Beten des Magnifikat macht uns zu Zeugen ihres Lächelns.”
In Marias Lächeln, so der Papst eindringlich, “spiegelt sich unsere Würde als Kinder Gottes wider, jene Würde, die auch ein Kranker niemals verliert.” Dieses Lächeln sei “Widerschein der Zärtlichkeit Gottes” und Quelle der Hoffnung. “Wir wissen leider: Lang ertragenes Leiden zerbricht auch das bestgesicherte Gleichgewicht eines Lebens … und lässt einen sogar manchmal am Sinn und Wert des Lebens zweifeln. Es gibt Kämpfe, die der Mensch allein, ohne Hilfe der göttlichen Gnade, nicht bestehen kann. … Ich möchte denen, die leiden, und denen, die zu kämpfen haben und versucht sind, dem Leben den Rücken zu kehren, voll Demut sagen: Wendet euch Maria zu! Im Lächeln der Jungfrau findet sich geheimnisvoll verborgen die Kraft, um den Kampf gegen die Krankheit und für das Leben weiterzuführen. Bei ihr findet man ebenso die Gnade, ohne Angst und Bitterkeit den Abschied von dieser Welt in der von Gott gewollten Stunde anzunehmen.” (rv 15.09.08)

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