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Falsch ist jene Gleichheit, welche die Sozialisten predigen

Jene (die Sozialisten) hören nicht auf, wie Wir bereits erwähnten, immerfort zu erklären, alle Menschen seien von Natur aus untereinander gleich; und sie behaupten, dass sie deshalb weder der Majestät Hochachtung und Ehrfurcht noch den Gesetzen, die nicht von ihnen selbst nach eigenem Gutdünken erlassen wurden, Gehorsam schulden.

Dagegen besteht nach der Lehre des Evangeliums die Gleichheit der Menschen darin, dass alle die gleiche Natur empfangen haben, dass alle zu derselben hocherhabenen Würde der Kinder Gottes berufen sind, dass allen ein und dasselbe Ziel bestimmt ist und dass alle nach demselben Gesetze gerichtet werden, um Strafe oder Lohn nach Verdienst zu empfangen.Weiterlesen »Falsch ist jene Gleichheit, welche die Sozialisten predigen

Gedanken zum Tag

Halten wir seine Hand fest. Was immer
geschieht oder aus uns zukommt:
Lassen wir seine Hand nicht los.
Dann gehen wir den Weg zum Leben.

Papst Benedikt XVI.
Quelle: Das Wort Gottes für jeden Tag.
Die Lesungen des Tages und Impulse zum
gelebten Glauben
St. Benno-Verlag, Leipzig
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Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – II

Der hl. Joseph

Als zweiter Verehre des heiligsten Herzens komm selbstverständlich der hl. Joseph in Betracht. Als die göttliche Vorsehung und die höchste Weisheit das Herz der allerseligsten Jungfrau Maria im voraus nach dem Herzen des göttlichen Kindes, das noch geboren werden sollte, schuf und bildete, da ergoss sie auch über die Seele des hl. Joseph von Beginn seines Lebens an einen solchen Strom von Gnaden, dass sein Herz, soweit dies bei eine Geschöpf möglich ist, dem anbetungswürdigen Herzen Jesu ähnlich wurde. Und die Ähnlichkeit trat immer stärker hervor, als das Wort Gottes in Menschengestalt erschien und dreißig Jahre lang für den demütigen Zimmermann das Vorbild der Tugend und der Lehrmeister der Vollkommenheit war. Der getreue Jünger wurde dadurch das Vorbild der innerlichen Seelen und das nachahmungswürdigste Beispiel eines in Gott verborgenen Lebens.Weiterlesen »Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – II

Wir kennen Jesus nicht!

„Das Grundübel unserer Zeit bezeichnen wir mit dem Satz: Wir kennen Jesus nicht, und darum lieben wir ihn nicht. – Was erzählen uns denn die heiligen Bücher von Jesus? Sie erzählen von seiner unermüdlichen Hirtensorge, die sich um jede einzelne Seele annimmt, von seinen mühevollen Wanderungen durch die sonnverbrannten Wege des Heiligen Landes. Von seinen unvergleichlich schönen Gleichnissen: vom barmherzigen Samaritan, vom guten Hirten, der das verlorene Schäflein sucht, von der armen Frau, die eine Drachme verloren hat, von dem verlorenen Sohn  und dem Vater, der ihm verzeihend und freudig entgegengeht und ihn aufnimmt.Weiterlesen »Wir kennen Jesus nicht!