Zum Inhalt springen

Die erste Jüngerin

Die erste Person, die sich Christus auf dem Weg des Gehorsams, des bewährten Glaubens und des geteilten Schmerzes anschließt, ist seine Mutter Maria. Der Text des Evangeliums zeigt sie uns bei der Darbringung des Sohnes: ein bedingungsloses Opfer, das sie ganz persönlich miteinschließt: Maria ist die Mutter dessen, der „Herrlichkeit für sein Volk Israel“ ist und  „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“, aber auch ein Zeichen, dem Weiterlesen »Die erste Jüngerin

Der Verlassene am Kreuz

Wenn du zu mir kommst, dann ist immer mein Ruf und meine Gnade bereits vorausgegangen.
Ich bin es, der dich angezogen hat. Meine Liebe ist dir entgegengekommen und hat um dich geworben. So bin immer ich es der gibt. Der liebt und sich schenkt um euretwillen, und der bittet um Antwort, ja, der oft darum bettelt, von euch angenommen zu werden.Weiterlesen »Der Verlassene am Kreuz

Die Ölbergandacht

von D. Simon Gräuter FSSP

Wie zu allen Zeiten im liturgischen Jahreskreis gibt es auch in der Fastenzeit eine besondere Frömmigkeitsübung, die auch heute noch vielerorts gepflegt wird. Wichtig ist bei jeglichen Frömmigkeitsübungen, dass sie von der katholischen Lehre gestützt und von der kirchlichen Hierarchie empfohlen werden. Denn ohne dieses Fundament entsteht ein Wildwuchs an Formen der Frömmigkeit, in denen man Gefahr läuft, nur Weiterlesen »Die Ölbergandacht

Fastenzeit

„Alles hat seine Zeit“, sagt der Volksmund. Leider ist das nicht mehr so.
Bestimmte früher einmal der Rhythmus der Jahreszeiten in enger Verbindung mit dem Kirchenjahr das alltägliche Leben der Menschen, mit Fasten und Festen, mit Trauer und Freude, mit Licht und Dunkelheit, so ist heute alles immer machbar und zu haben. Der moderne, autonome Mensch, der sich gegen alles Vorgegebene zur Wehr setzt, bedient sich nach Lust und Laune an den sich biegenden Tischen unseres Wohlstandes.Weiterlesen »Fastenzeit

Kirche an der Leie

Charles Leickert: Kirche an der Leie (ca. 1865)

Das Dorfleben ist angenehm. Die Menschen treffen sich auf den Straßen zu einem kurzen Plausch. Das kleine Geschäftsleben verläuft ruhig. Man lässt sich nicht hetzen. Boote mit Menschen und Gütern kommen und gehen.Weiterlesen »Kirche an der Leie