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Christus – II

„Christus“ ist das griechische Wort für den hebräischen Ausdruck „Messia“, der „Gesalbter“ bedeutet. Zum Eigennamen Jesu wir es deshalb, weil Jesus die Göttliche Sendung, die „Christus“ bedeutet, vollkommen erfüllt. In Israel wurden nämlich im Namen Gottes die Menschen gesalbt, die vom Herrn für eine erhaltene Sendung geweiht wurden. Das war bei den Königen der Fall, bei den Priestern und in seltenen Fällen bei den Propheten. Vor allem sollte dies der Fall sein beim Messias, den Gott senden würde, um sein Reich endgültig zu errichten. Der Messias sollte durch den Geist des Herrn zugleich König und Priester, aber auch zum Propheten gesalbt werden. Jesus hat in seinen dreifachen Amt als Priester, Prophet und König die messianische Hoffnung Israels erfüllt.Weiterlesen »Christus – II

Da offene und nicht verschließbare Herz Jesu

Am Kreuz habe ich mein Herz öffnen lassen für euch
und ich werde es nie mehr verschießen

Wie viele Male will meine Gnade bei euch Einkehr halten, doch euer Herz ist meist zu wenig oder gar nicht geöffnet.
Ich aber warte und warte.
Ja, ich euer Gott, ich stehe vor eurer Türe und klopfe an, doch eure Ohren sind von so vielerlei Dingen beansprucht, ja sogar taub, so dass ihr meine Liebe nicht wahrnehmen könnt und deshalb auch nicht öffnet.
Und doch komme ich immer wieder und bin stets bereit, eurem Bitten und Klopfen zu antworten und die Tür meines Herzens zu öffnen.Weiterlesen »Da offene und nicht verschließbare Herz Jesu

Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – IV.

Der Heilige Ignatius von Antiochien

Nachdem wir den Jünger der Liebe als innigen glühenden Verehrer des Herzens Jesu kennen gelernt haben, ihn, der am liebeflammenden göttlichen Herzen beim Abendmahle geruht, und dem der göttliche Meister die Geheimnisse seines süßesten Herzen erschlossen, gehen wir auf seinen Lieblingsjünger, den hl. Ignatius über. Er wurde vom hl. Petrus zum Bischof vonWeiterlesen »Herz-Jesu-Verehrer vor der hl. Margareta Alacoque – IV.

Die Auslegung des Glaubenserbes

Das Glaubenserbe ist der Kirche als ganzes anvertraut

Das in der Heiligen Überlieferung und in der Heiligen Schrift enthaltene „Heilige Erbe“ des Glaubens [depositum fidei) ist von den Aposteln der Kirche als ganzer anvertraut worden.  „Ihr anhängend verharrt das ganze heilige Volk, mit seinen Hirten vereint,  ständig in der Lehre und Gemeinschaft der Apostel, bei Brotbrechen und Gebeten, so dass im Festhalten um überlieferten Glauben, in seiner Verwirklichung und in seinem Bekenntnis ein einzigartiger Einklang zwischen Vorstehern und Gläubigen zustande kommt.“Weiterlesen »Die Auslegung des Glaubenserbes