Die Übung der Vollkommenheit
„Was mich anbelangt, so finde ich die Vollkommenheit recht leicht zu üben, weil ich eingestehen habe, dass wir Jesus nur beim Herzen zu nehmen brauchen. Betrachte ein Kind, das seine Mutter erzürnt hat. Wenn es sich mit einem trotzigen Gesicht versteckt und aus Angst der Strafe schreit, so wir sie ihm den Fehler gewiss nicht verzeihen. Breitet es aber seine kleinen Arme aus und sagt: Gib mir einen Kuss, ich werde es nicht mehr tun, wird die Mutter es dann nicht voll Zärtlichkeit an ihr Herz drücken und alles, was es gefehlt hat, vergessen? Und doch weiß sie, dass ihr Weiterlesen »Die Übung der Vollkommenheit

Mit deinem Leib lebst du nicht mehr auf unserer Erde, aber die Verbindung zwischen dir und uns ist nicht unterbrochen.
Seit zwanzig Jahrhunderten können die Menschen durch die heilige Kommunion ihr Leben mit dem Leiden Christi innig vereinen und mit ihm Gott aufopfern und seine Liebe erfahren.
Weil der einzige Sohn Gottes uns teilnehmen lassen wollte an seiner Gottheit, hat er unsere Natur angenommen, um die Menschen zu vergöttlichen – er, der Mensch geworden ist. Doch er hat uns auch gänzlich zu unserem Heil geschenkt, was er von uns genommen hat. Denn er hat auf dem Altar des Kreuzes seinen Leib Gott, dem Vater, als Opfer dargebracht, um uns mit ihm zu versöhnen. Und er hat sein Blut
Herr gib mir die Kraft und das Licht, dich immer zu preisen; gib mir die Augen, zu sehen, dass du groß bist, wenn vieles mich zu erdrücken scheint. Gib mir ein Herz, das dir dankt, auch wenn du ihm wehtust, damit ich sagen kann mit Hiob: Du hast gegeben du hast genommen, dein Name sei gepriesen.
Einer, der ihn sah durch Maria – und mit der Gnade Gottes mitwirkte und sich Gewalt antat. – Ignatius von Loyola wollte Gott verherrlichen in der Nachfolge Christi und der Heiligen. „Er kannte die Welt und empfand ihren bitteren Nachgeschmack.“ Ein
GOTT
Schönstes Wort des menschlichen Dankens, man hört dich so wenig, ach, so wenig mehr! Kann man dich entbehren? O ja, sagen so viele. Denn ist „Danke schön“ nicht feiner in den Ohren der Menschen, ist es nicht gebildeter als das alte und einfache „Vergelt’s Gott“?