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Auferstehung

  Doch will der König in dir auferstehn, Mein trauernd Volk, du darfst sein Grab nicht sein. Der Erde Macht, des Abgrunds Felsgestein Zerbricht sein siegend Licht mit Sturmeswehn. Du wardst zum Volk, als Er dich ausersehn, Zu tragen Seines… Weiterlesen »Auferstehung

Ein schwerer Gang

Die österliche Zeit wird ersehnt von vielen, aber auch gefürchtet von einigen. Warum? Weil ein schwerer Gang bevorsteht, weil man niederknien muss auf dem harten Holz des Beichtstuhls, weil man seine Sünden bekennen soll vor dem Priester, weil man sein… Weiterlesen »Ein schwerer Gang

Der Tag des Herrn

 

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen“
(Ps 118,24).

Der Tag der Auferstehung: die neue Schöpfung

Jesus ist „am ersten Tag der Woche“ (Mt 28,1; Mk 16,2; Lk 24,1; Joh 20,1) von den Toten auferstanden. Als der „erste Tag“ erinnert der Tag der Auferstehung Christi an die erste Schöpfung. Als „achter Tag“,der auf den Sabbat folgt, bedeutet er die mit der Auferstehung Christi angebrochene neue Schöpfung. Er ist für die Christen zum ersten aller Tage, zum ersten aller Feste geworden, zum „Tag des Herrn“ [dies dominica], zum „Sonntag“.Weiterlesen »Der Tag des Herrn

Die Verehrung der Tränen Mariens

Die Verehrung der Tränen der schmerzhaften Mutter Maria ist eine alt hergebrachte. Schon im 8. Jahrhundert wurde sie in der Karfreitags-Liturgie der Ostkirchen festgelegt. Im 12. Jahrhundert wurde diese Verehrung durch Rom anerkannt; denn an dem mit vielen Ablässen bereicherten Sieben-Schmerzen-Rosenkranz läßt uns die hl. Kirche drei „Gegrüßet seist du Maria“ beten zur andächtigen Verehrung der bitteren Tränen, die die schmerzensvolle Mutter die Zeit ihres Lebens vergossen hat. Von dieser Verehrung zeugen ferner die im Offizium vorkommenden Schrifttexte und das Missale an den beiden Festen der Schmerzensmutter. Wie sehr die Verehrung der Tränen der Gottesmutter in Deutschland im Mittelalter verbreitet war, beweisen uns die Bücher des Volkschriftstellers Pater Martin von Cochem (+ 1712). Dieser Kapuzinerpater gibt in seinen heute noch mit kirchlicher Druckerlaubnis erscheinenden Büchern nicht weniger als drei Gebete, worin die Tränen Mariens verehrt werden. Wir wollen nur eines davon abdrucken und es eifrigst zu beten empfehlen, weil es uns von großer Bedeutung zu sein scheint gerade für die heutige Zeit, in der der gütige Erlöser durch ungezählte Sünden beleidigt wird und die Gottlosigkeit überhand zu nehmen droht. Die Tränen einer Mutter rühren stets das Herz ihres Kindes: Der Heiland wird um der Tränen Seiner Mutter willen uns erhören und uns Barmherzigkeit erzeigen; die Sünder werden sich, von den Tränen ihrer Mutter gerührt, bekehren. – Das umstehende Bild ist die getreue Wiedergabe des in Trevi, Italien, seit 1485 verehrten Gnadenbildes „Unsere Liebe Frau von den Tränen“, der auch die dortige Pfarrkirche geweiht ist.
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Mater Dolorosa! – Stabat Mater.

DAS TRAUERLIED — STABAT MATER.

Dem mittelalterlichen Gebet „Stabat mater“, lange stiefmütterlich behandelt, wuchs gerade im 19. Jahrhundert eine große Popularität zu, als mit der „Industriellen Revolution“ eine neue Unsicherheit in Arbeits- und Familienleben Einzug hielt – ähnlich wie dies heutzutage durch die „Digitale Revolution“ geschieht.

Die Maschine entwertete traditionelle menschliche Arbeit und stürzte viele Familienernährer ins Elend. Neue Ideen der Aufklärung, die im Gefolge der Französischen Revolution bis in die letzten Winkel Europas sich ausbreiteten, setzten das christliche Familienideal unter Druck. Um in dieser aus den Fugen geratenden Welt noch Halt zu finden, antworteten viele Gläubige darauf mit einer noch stärkeren Hinwendung zu Gott.  Das Leid an der hoffnungslosen Welt konnten sie nur noch ertragen als Teilhabende am himmlischen Leid.Weiterlesen »Mater Dolorosa! – Stabat Mater.

Christi Opfer

Am Gründonnerstag hat Christus nach dem gesetzlichen Mahl ein neues Opfer eingesetzt, das Opfer des Neuen Bundes. Christus hat seinem Vater in unser aller Namen die einzige Gott wohlgefällige Opfergabe dargebracht: sich selbst. Er wollte Opferpriester und Opfergabe zugleich sein.… Weiterlesen »Christi Opfer

Im Leiden

Gib also Herr, dass, so wie ich bin, ich mich deinem Willen füge; dass ich, krank wie ich bin, dich verherrliche in meinen Leiden.

Ohne sie kann ich nicht zur Herrlichkeit kommen; ohne Leiden, mein Erlöser, hast selbst du nicht zur Herrlichkeit gelangen wollen.

An den Malen deiner Leiden haben dich deine Jünger erkannt.Weiterlesen »Im Leiden