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Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — II.

Der erhabene Thron, auf den sie im Himmel erhoben wurde

Nun gehen wir zur Betrachtung über, wie erhaben jener Thron ist, auf welchen Maria im Himmel erhöht wurde.

„Wenn keines Menschen Verstand“, sagt der heilige Bernhard, „die unermessliche Herrlichkeit zu fassen vermag, welche nach dem heiligen Apostel Gott denen im Himmel bereitet, die Ihn auf Erden lieben, wer wird imstande sein zu begreifen, welche Herrlichkeit seiner Mutter bereitet ist, die Ihn auf Erden mehr geliebt hat, als alle Menschen, ja, Ihn schon im ersten Augenblick ihrer Erschaffung mehr geliebt hat, als alle Menschen und Engel zusammen.“ Darum singt mit Recht die Heilige Kirche, daß sie um diese Liebe willen über die Engel im Himmel erhöht ist: „Erhoben ist die heilige Gottesgebärerin über die Chöre der Engel zu den himmlischen Reichen.“ „Ja, erhöht über die Engel“, sagt Abt Wilhelm, „so daß die Mutter über sich nur ihren Sohn erhoben sieht.“Weiterlesen »Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — II.

Das Gebet der Jungfrau Maria

Das Gebet Marias wird uns beim Anbruch der Fülle der Zeiten geoffenbart. Vor der Menschwerdung des Sohnes Gottes und der Ausgießung des Heiligen Geistes wirkt ihr Gebet einzigartig am gnädigen Ratschluß des Vaters mit: für die Empfängnis Christi bei der Verkündigung und für die Entstehung der Kirche, des Leibes Christi, zu Pfingsten. Im Glauben seiner demütigen Magd findet die Gabe Gottes die Aufnahme, Weiterlesen »Das Gebet der Jungfrau Maria

Verheissung

Erst wenn der Menschen Stirnen wieder rein Das Leuchten einer höheren Welt empfangen, Und ihre Augen, die von Nacht verhangen, Sich füllen mit der Seele Widerschein;   Wenn ihre Herzen, müde eigener Pein, Nach allen Schmerzen dieser Welt verlangen: Dann… Weiterlesen »Verheissung

Vertraute Nähe

Herr,
du hast uns dein Herz hingegeben, damit wir in dir Ruhe suchen und in dir unsere Kraft erneuern.

Du erwartest nicht, dass wir dir viel sagen; du möchtest vor allem, dass wir uns deiner Nähe bewusst werden und selbst ganz nahe bei dir bleiben. Mach dass wir uns immer mehr nach dieser Nähe sehnen, in ihr bereichert werden und unsere Vertrautheit mit dir immer mehr wachse! Durchdringe uns ganz mit deiner Liebe!Weiterlesen »Vertraute Nähe

„Das Rosenkranzgebet und die Not unserer Zeit“

 (Ingruentium malorum) so heißt das von Papst Pius XII. 1952 veröffentlichtes Schreiben, in das er die damaligen Nöte der Kirche beschreibt.

Die Lösung, die der Papst vorschlug, war das Beten des Rosenkranzes!

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Papst insbesondere das Beten des Rosenkranzes in der Familie empfiehlt.

Einige Auszüge aus dem Papstschreiben:

»Ihr kennt ja, ehrwürdige Brüder, unsere wahrhaft schlimmen Zeitverhältnisse: Die brüderliche Einheit unter den Nationen, die schon seit so langer Zeit zerrissen ist, sehen Wir noch nicht überall wiederhergestellt; im Gegenteil, überall gewahren Wir, wie die Geister von Hass und Feindseligkeiten zerrüttet werden, und immer noch liegt die Drohung neuer blutiger Konflikte über den Völkern. Dazu kommt der ganz verheerende Sturm der Verfolgungen, der in mehreren Teilen der Welt gegen die Kirche wütet und sie aufs schmerzlichste heimsucht, und zwar durch Freiheitsberaubung, durch Verleumdungen und Bedrängnis jeder Art, und mitunter sogar durch Vergießung von Märtyrerblut.Weiterlesen »„Das Rosenkranzgebet und die Not unserer Zeit“

Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — I.

Der glorreiche Triumph, mit welchem Maria im Himmel einzog

Nicht mit Unrecht könnte die heilige Kirche an diesem Tag der Himmelfahrt Mariens uns eher zur Wehklage als zur Freude auffordern, da unsere süßeste Mutter von der Erde geschieden ist, uns ihrer tröstenden Gegenwart beraubend, wie der heilige Bernhard spricht: „Es scheint mehr Grund zum Klagen als zum Jubilieren.“ Doch nein, die heilige Kirche lädt uns ein, zu frohlocken. „Freuen wir uns alle im Herrn, da wir ein Fest zur Ehre der allerseligsten Jungfrau Maria feiern.“ Und mit Recht; lieben wir diese unsere Weiterlesen »Betrachtung zu Mariä Himmelfahrt — I.

Das Beste in der Welt!

Es ist die Liebe. Sie ist das Köstlichste, das in dein Leben hinein muss, wenn es glücklich sein will. „Habe nur die Liebe, und du kannst tun, was du willst.“  (Hl. Augustinus) Denn was kann der nicht, der Gott lieb hat? Muss man ihm erst kommandieren, dass er bete, die heilige Messe besuche, zum Tisch des Herrn komme, nach dem doch seine Seele Verlangt?Weiterlesen »Das Beste in der Welt!