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Das Bittgebet

Bezeichnungen für die Bitte sind im Neuen Testament vielfältig: bitten, ersuchen, flehen, anrufen, schreien, laut schreien, ja sogar „im  Gebet kämpfen“. Der gebräuchlichste und naheliegendste Ausdruck ist jedoch „bitten“. Im Bittgebet spricht sich das Bewusstsein zu Gott aus. Wir sind Geschöpfe und darum weder unser eigener Ursprung, noch Herr über unsere Lage und sind auch nicht unser letztes Ziel. Als Sünder wissen wir Christen aber auch, dass wir uns immer wieder von unserem Vater abwenden. Die Bitte ist schon eine Rückkehr zu Gott.Weiterlesen »Das Bittgebet

Zu Heiligkeit und Weltdienst berufen

 Apostolat

Recht und Pflicht zum Apostolat haben die Laien aufgrund von Taufe und Firmung. Seine Ausübung kennt keine Begrenzungen – weder Alter noch sonstige Lebensumstände können daran hindern, Menschen für Christus gewinnen zu wollen. Den gewöhnlichen Christen ist es dabei eigen, dieses Apostolat vor allem in Familie und Beruf und in ihren sozialen Beziehungen auszuüben. Ohne das Apostolat der Laien, dem das Konzil ein eigenes Dekret gewidmet hat, kann die Kirche ihre Sendung Weiterlesen »Zu Heiligkeit und Weltdienst berufen

Als Sklave in der Berberei*

31 August – Heiliger Raimund Nonnatus, Mercedarier, Kardinal,
geboren um 1204 zu Portello in Katalonien, gestorben am 31. August 1240
zu Cardana in Katalonien

Als Raimund das Lösegeld für die Befreiung inglücklicher Christen aus der sarazenischen Berberei ausgegeben hatte, bot er sich selbst, wie es die Ordensregel der Mercedarier befahl, als Bürgen an, um noch einige Gefangene zu retten, die in höchster Gefahr waren, an Leib und Seele zu Grunde zu gehen..

Wie ein Wunder mußte es den Elenden erscheinen, als man die Ketten von ihren Füßen löste, die sich der spanische Mönch für sie anlegen ließ. Ein Wunder auch glaubten die grausamen Berber zu sehen, da die Liebe seinen Menschen zu solchen Opfern bewog. Dennoch schonten sie ihren neuen Sklaven in keiner Weise.Weiterlesen »Als Sklave in der Berberei*

Bernhard Lehner (24. Januar)

Im russischen Uralgebirge sehnt sich ein deutscher Soldat jahrelang nach seiner Familie daheim.
Wie oft aber auch ein Transport das Kriegsgefangenenlager verlässt, er ist nie unter den glücklichen Heimkehrern. Wieder ist eines Tages eine Entlassung ohne ihn fällig. Missmutig begibt sich der Enttäuschte an seine Arbeitsstätte im Wald. Auf halben Weg begegnet ihm ein vierzehnjähriger Bub und redet ihn mitten in Russland auf deutsch an. „Du“ , sagt er, „kehr gleich um, du darfst heute noch heimkehren. Lauf aber schnell, damit du recht kommst.“ Verdutzt schaut der Soldat den Buben an, der ihn erneut drängt mit den Worten: „Lauf, lauf, sonst ist es zu spät.“ Da läuft der Kriegsgefangene, und bei der Ankunft im Lager sagt ihm der russische Kommandant: „Weil einer der Heimkehrer transportunfähig ist, darfst du heim. Eil dich!“
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Ich sehe die Bilder der Kreuzwegstationen

Mein Herr und Heiland, ich knie unter deinem Kreuz. Ich sehe die Bilder der Kreuzwegstationen.
Aus Liebe zu mir hast du das alles getragen: Geißelung, Dornenkrönung, Hände und Füße durchbohrt, die Knie zerschunden vom Fall unter dem Kreuze, dein Herz mit der Lanze geöffnet.
Was habe ich für dich getan? Was gebe ich dir? Wie nachlässig war ich seit meiner letzten Beichte.

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Mariahilf

Wenn ein Diener Gottes mit größter Sicherheit durch so viele Fallstricke hindurchgehen will, die überall gelegt sind, so muss er die Mutter Gottes zur Mittlerin bei ihrem Sohne nehmen. Das Vertrauen zu Maria wächst nicht nur aus theologischen Erwägungen, sondern… Weiterlesen »Mariahilf

Keine Unvereinbarkeit zwischen dem Ideal des Soldaten und des Christen

Die Berufung des Soldats — jeder weiß es — ist dem Begriff nach eine Berufung des Dienens; und der Hauptmann des Evangeliums bestätigt uns, dass es zwischen den Forderungen der militärischen Disziplin und denen des Glaubens, zwischen dem Ideal des Soldaten und dem des Gläubigen keine Unvereinbarkeit gibt. Die Verwirklichung der harmonischen Synthese dieses doppelten Ideals sollte das Streben eines jeden Weiterlesen »Keine Unvereinbarkeit zwischen dem Ideal des Soldaten und des Christen