Zum Inhalt springen

Pater Pios Gaben

Text to Speech Button
Pater Pios Gaben Ein Zeichen der Gegenwart Gottes Wer Pater Pio nahekam oder seine Hand küsste, nahm nicht selten einen geheimnisvollen Wohlgeruch wahr. Auch Menschen, die weit von San Giovanni Rotondo entfernt waren, berichteten von einem besonderen Duft, wenn Pater Pio für sie betete und Opfer brachte. Der heilige Paulus schreibt: Wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott (2 Kor 2,15). In der Überlieferung über Pater Pio wurde dieser geheimnisvolle Wohlgeruch zu einem der Zeichen, die seine geistliche Sendung begleiteten. Er wurde als etwas Erfrischendes erfahren, gleichsam wie ein Hauch des Himmels inmitten der Welt. Doch die außergewöhnlichen Zeichen waren nicht das Wichtige in Pater Pios Leben. Immer führten sie auf auf Gott hin. Die verborgene Kraft der Fürsprache Eine der wichtigsten Gaben Pater Pios war vielleicht gerade jene, die am wenigsten spektakulär erscheint: seine Fürsprache. Pater Pio betete mit großem Ernst für die Menschen, die sich ihm anvertrauten. Für ihn bedeutete Fürsprache nicht einfach, einen Wunsch an Gott weiterzugeben. Er brachte die Not der anderen vor Gott und verband damit sein eigenes Gebet, sein Leiden und sein Opfer. Diese Gabe steht jedem Christen offen. Krankheit, Alter oder andere Lebensumstände können einem Menschen vieles nehmen – die Möglichkeit, für andere zu beten, nehmen sie nicht. Man kann immer für die Kirche, für die Welt, für die eigenen Angehörigen und für Menschen beten, die Gott noch nicht kennen. Vielleicht werden wir erst im Himmel erkennen, wie viele Gnaden durch solche verborgenen Gebete erlangt wurden. Vor Gott gibt es deshalb keinen Menschen, dessen Leben ohne Wert oder ohne Aufgabe wäre. Eine besondere Kenntnis der Herzen Viele Menschen berichteten, dass Pater Pio Dinge über ihr Leben wusste, bevor sie selbst mit ihm darüber gesprochen hatten. Er konnte eine verborgene Not, eine Sünde oder eine innere Verwundung erkennen und ein Wort sagen, das genau in diesem Augenblick notwendig war. Dabei ging es nicht um psychologisches Geschick oder um Gedankenlesen. Die Kirche kennt für eine solche besondere Erkenntnis den Ausdruck Herzenskenntnis (cardiognosis): eine Gabe, durch die der Heilige Geist einem Menschen erkennen lässt, was für das Heil eines anderen notwendig ist. Damit verbunden war bei Pater Pio auch die Gabe der Prophetie. In bestimmten Fällen erkannte er, wie sich etwas entwickeln würde, und sprach darüber. Doch seine prophetischen Worte waren gewöhnlich keine geheimnisvollen Ankündigungen großer Ereignisse. Vielmehr dienten sie oft dem Trost und der Führung einzelner Menschen. Bilokation – im Dienst der Nächstenliebe Zu den bekanntesten außergewöhnlichen Charismen Pater Pios gehört die Bilokation, seine übernatürliche Gegenwart an zwei Orten zugleich. Für den menschlichen Verstand bleibt dies ein Geheimnis. Hier sollte man weniger nach dem „Wie“ fragen als nach dem „Wozu“. Die Berichte über Pater Pios Bilokationen stehen im Zusammenhang mit Menschen in großer Not, besonders mit Sterbenden und solchen, deren Seele besonderer Hilfe bedurfte. Pater Pio selbst sagte einmal: „Ich bemühe mich immer, an den Willen Gottes gebunden zu bleiben. Deshalb bin ich immer dort, wo ich bin.“ Der Wille Gottes und das Heil der Menschen stand für ihn immer im Mittelpunkt. Heilungen – nach Gottes Willen Zahlreiche Heilungen wurden Pater Pios Fürsprache zugeschrieben. In den Berichten über sein Leben finden sich Zeugnisse über Heilungen verschiedenster Krankheiten. Besonders bekannt wurde der Fall von Gemma Di Giorgi, die nach ihrer praktisch vollständigen Blindheit auf die Fürsprache Pater Pios wieder sehen konnte. Pater Pio selbst betrachtete solche Heilungen niemals als etwas, über das er verfügen konnte. Er wusste, dass allein Gott entscheidet, ob eine körperliche Heilung geschenkt wird. Als seine eigene Mutter krank war und man von ihm erwartete, dass er sie durch sein Gebet gesund machen würde, antwortete er: „Gottes Wille geschehe.“ Pater Pio verstand sich nicht als Wundertäter. Er war ein Diener Gottes und legte alles in die Hände des Herrn. Das eigentliche Ziel Menschen kamen zu Pater Pio, weil sie von den Wundern, den Heilungen, seiner besonderen Erkenntnis oder den Berichten über Bilokationen gehört hatten. Doch Pater Pio wollte sie nicht beim Außergewöhnlichen stehen lassen. Er wollte sie zu Jesus führen. Auch wenn ein Mensch körperlich nicht geheilt wurde, erhielt er bei Pater Pio etwas Größeres: den Weg zu Christus, zur Beichte, zur Eucharistie und zu einem Leben in der Gnade, im Frieden. Pater Pio selbst war überzeugt, dass auch das Leiden einen tiefen Wert haben kann, wenn es mit Christus getragen und für das Heil der Menschen aufgeopfert wird. Deshalb ist die körperliche Heilung nicht immer das größte Geschenk, um das ein Mensch bitten kann. Alle Gaben Gottes haben letztlich ein Ziel: den Menschen näher zu Christus zu führen. Heiliger Pater Pio, bitte für uns! Königin des heiligen Rosenkranzes, bitte für uns! Quelle: Nach J. H. Smith pr., „Der stigmatisierte Pater Pio“, Kapitel 4: Weltweite Ausstrahlung (1934–1947).

Ein Zeichen der Gegenwart Gottes

Wer Pater Pio nahekam oder seine Hand küsste, nahm nicht selten einen geheimnisvollen Wohlgeruch wahr. Auch Menschen, die weit von San Giovanni Rotondo entfernt waren, berichteten von einem besonderen Duft, wenn Pater Pio für sie betete und Opfer brachte.

Der heilige Paulus schreibt: Wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott (2 Kor 2,15). In der Überlieferung über Pater Pio wurde dieser geheimnisvolle Wohlgeruch zu einem der Zeichen, die seine geistliche Sendung begleiteten. Er wurde als etwas Erfrischendes erfahren, gleichsam wie ein Hauch des Himmels inmitten der Welt.

Doch die außergewöhnlichen Zeichen waren nicht das Wichtige in Pater Pios Leben. Immer führten sie auf auf Gott hin.

Die verborgene Kraft der Fürsprache

Eine der wichtigsten Gaben Pater Pios war vielleicht gerade jene, die am wenigsten spektakulär erscheint: seine Fürsprache.

Pater Pio betete mit großem Ernst für die Menschen, die sich ihm anvertrauten. Für ihn bedeutete Fürsprache nicht einfach, einen Wunsch an Gott weiterzugeben. Er brachte die Not der anderen vor Gott und verband damit sein eigenes Gebet, sein Leiden und sein Opfer.

Diese Gabe steht jedem Christen offen. Krankheit, Alter oder andere Lebensumstände können einem Menschen vieles nehmen – die Möglichkeit, für andere zu beten, nehmen sie nicht. Man kann immer für die Kirche, für die Welt, für die eigenen Angehörigen und für Menschen beten, die Gott noch nicht kennen.

Vielleicht werden wir erst im Himmel erkennen, wie viele Gnaden durch solche verborgenen Gebete erlangt wurden. Vor Gott gibt es deshalb keinen Menschen, dessen Leben ohne Wert oder ohne Aufgabe wäre.

Eine besondere Kenntnis der Herzen

Viele Menschen berichteten, dass Pater Pio Dinge über ihr Leben wusste, bevor sie selbst mit ihm darüber gesprochen hatten. Er konnte eine verborgene Not, eine Sünde oder eine innere Verwundung erkennen und ein Wort sagen, das genau in diesem Augenblick notwendig war.

Dabei ging es nicht um psychologisches Geschick oder um Gedankenlesen. Die Kirche kennt für eine solche besondere Erkenntnis den Ausdruck Herzenskenntnis (cardiognosis): eine Gabe, durch die der Heilige Geist einem Menschen erkennen lässt, was für das Heil eines anderen notwendig ist.

Damit verbunden war bei Pater Pio auch die Gabe der Prophetie. In bestimmten Fällen erkannte er, wie sich etwas entwickeln würde, und sprach darüber. Doch seine prophetischen Worte waren gewöhnlich keine geheimnisvollen Ankündigungen großer Ereignisse. Vielmehr dienten sie oft dem Trost und der Führung einzelner Menschen.

Bilokation – im Dienst der Nächstenliebe

Zu den bekanntesten außergewöhnlichen Charismen Pater Pios gehört die Bilokation, seine übernatürliche Gegenwart an zwei Orten zugleich. Für den menschlichen Verstand bleibt dies ein Geheimnis. Hier sollte man weniger nach dem „Wie“ fragen als nach dem „Wozu“.

Die Berichte über Pater Pios Bilokationen stehen im Zusammenhang mit Menschen in großer Not, besonders mit Sterbenden und solchen, deren Seele besonderer Hilfe bedurfte.

Pater Pio selbst sagte einmal:

„Ich bemühe mich immer, an den Willen Gottes gebunden zu bleiben. Deshalb bin ich immer dort, wo ich bin.“

Der Wille Gottes und das Heil der Menschen stand für ihn immer im Mittelpunkt.

Heilungen – nach Gottes Willen

Zahlreiche Heilungen wurden Pater Pios Fürsprache zugeschrieben. In den Berichten über sein Leben finden sich Zeugnisse über Heilungen verschiedenster Krankheiten. Besonders bekannt wurde der Fall von Gemma Di Giorgi, die nach ihrer praktisch vollständigen Blindheit auf die Fürsprache Pater Pios wieder sehen konnte.

Pater Pio selbst betrachtete solche Heilungen niemals als etwas, über das er verfügen konnte. Er wusste, dass allein Gott entscheidet, ob eine körperliche Heilung geschenkt wird.

Als seine eigene Mutter krank war und man von ihm erwartete, dass er sie durch sein Gebet gesund machen würde, antwortete er:

„Gottes Wille geschehe.“

Pater Pio verstand sich nicht als Wundertäter. Er war ein Diener Gottes und legte alles in die Hände des Herrn.

Das eigentliche Ziel

Menschen kamen zu Pater Pio, weil sie von den Wundern, den Heilungen, seiner besonderen Erkenntnis oder den Berichten über Bilokationen gehört hatten. Doch Pater Pio wollte sie nicht beim Außergewöhnlichen stehen lassen.

Er wollte sie zu Jesus führen.

Auch wenn ein Mensch körperlich nicht geheilt wurde, erhielt er bei Pater Pio etwas Größeres: den Weg zu Christus, zur Beichte, zur Eucharistie und zu einem Leben in der Gnade, im Frieden.

Pater Pio selbst war überzeugt, dass auch das Leiden einen tiefen Wert haben kann, wenn es mit Christus getragen und für das Heil der Menschen aufgeopfert wird. Deshalb ist die körperliche Heilung nicht immer das größte Geschenk, um das ein Mensch bitten kann.

Alle Gaben Gottes haben letztlich ein Ziel: den Menschen näher zu Christus zu führen.

Heiliger Pater Pio, bitte für uns!
Königin des heiligen Rosenkranzes, bitte für uns!

Quelle: Nach J. H. Smith pr., „Der stigmatisierte Pater Pio“, Kapitel 4: Weltweite Ausstrahlung (1934–1947).

Lieber Leser,

Suchen Sie in diesen unruhigen Zeiten nach einem Symbol des Glaubens, das Ihnen dabei helfen kann, eine tiefere Verbindung zu Pater Pio aufzubauen?

Viele haben diese Erfahrung gemacht: Je mehr sie sich von Pater Pio inspirieren ließen, desto ruhiger wurden die Stürme in ihrem Leben. Das Vertrauen in die himmlische Hilfe wächst, und die Gewissheit, dass Gott uns NIEMALS verlässt, komme was wolle, wird immer stärker.

Unser Apostolat

Ohne aus dem Hause gehen zu müssen, können Sie sich hier dem großen Apostolat anschließen, das sich vollständig dem hl. Pater Pio verschrieben hat.

Sie werden alles erfahren über einen der geheimnisvollsten und wunderbarsten Heiligen unserer Zeit.