Zum Inhalt springen

Fulton Sheen – ein Bischof, der die Menschen zu Christus führen wollte

Text to Speech Button
Fulton Sheen – ein Bischof, der die Menschen zu Christus führen wollte 24. September 2026 – Seligsprechung von Erzbischof Fulton J. Sheen Ich gehe nicht zur Kirche. Das sind doch alle Heuchler! Fulton Sheen meinte zu diesem Einwand: Kommen Sie ruhig. Es ist immer Platz für ein paar mehr. Diese kleine Antwort zeigt etwas von der Art dieses außergewöhnlichen Bischofs. Fulton Sheen konnte über ernste Dinge sprechen und dabei seinen feinen Humor bewahren. Er verstand es, die Menschen zum Nachdenken zu bringen, ohne ihnen den Glauben unnötig schwer zu machen. Vorgestern, am 24. September 2026, wurde Erzbischof Fulton J. Sheen in St. Louis seliggesprochen. Ein Priester mit einer besonderen Gabe Fulton John Sheen wurde am 8. Mai 1895 in El Paso im amerikanischen Bundesstaat Illinois geboren. 1919 wurde er zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie und Theologie und lehrte später an der Catholic University of America in Washington. Schon bald wurde seine besondere Begabung sichtbar: Er konnte über den katholischen Glauben klar und verständlich sprechen. Schwierige Gedanken erklärte er mit einfachen Worten und fand Bilder und Beispiele, die den Menschen im Gedächtnis blieben. Als Radio und später das Fernsehen neue Möglichkeiten eröffneten, begann Sheen diese Medien für die Verkündigung des Evangeliums zu nutzen. Millionen Menschen hörten ihm zu Besonders bekannt wurde seine Fernsehsendung „Life Is Worth Living“ – „Das Leben ist lebenswert“, die ab 1952 ausgestrahlt wurde. Millionen Menschen sahen den Bischof mit dem markanten Gesicht und dem ruhigen, sicheren Auftreten. Er sprach über Ehe und Familie, über Sünde und Vergebung, über Leid und Tod, über die Kirche und über das ewige Leben. Vor allem sprach er über Jesus Christus. Sheen besaß die Gabe, den Glauben so zu erklären, dass auch Menschen ohne theologische Bildung ihm folgen konnten. Dabei scheute er schwierige Themen nicht. Er sprach über die Wirklichkeit der Sünde und über die Notwendigkeit der Umkehr. Er sprach über das Kreuz und über die Hoffnung der Auferstehung. Seine Sendungen waren geprägt von Klarheit, Glaubensfreude und Humor. Eine Stunde vor dem Allerheiligsten Hinter seiner öffentlichen Tätigkeit stand ein tiefes geistliches Leben. Die Eucharistie nahm darin einen besonderen Platz ein. Sheen verbrachte jeden Tag Zeit vor dem Allerheiligsten. Diese Gebetszeit war für ihn eine Quelle seiner Kraft. Er nannte dies the Holy Hour und empfahl dies insbesondere jedem Priester an. Er wusste, woher die Fruchtbarkeit seines priesterlichen Dienstes kam: aus der Nähe zu Christus. Darin liegt ein schönes Zeugnis für jeden Christen. Unser Apostolat, unsere Arbeit und unser Dienst für andere brauchen die Verbindung mit dem Herrn. Wer viel zu geben hat, muss auch immer wieder zu Christus zurückkehren. Eine große Liebe zur Gottesmutter Auch die Gottesmutter hatte einen besonderen Platz in seinem Leben. Sheen liebte Maria und sah in ihr die vollkommene Antwort eines Menschen auf den Ruf Gottes. Seine Marienverehrung führte ihn immer tiefer zu Christus. Für ihn gehörten Jesus, die Eucharistie, das Kreuz und Maria eng zusammen. Diese Liebe prägte sein priesterliches und bischöfliches Leben. Die modernen Medien für das Evangelium Heute erreichen katholische Inhalte über Fernsehen, Internet und soziale Medien Menschen auf der ganzen Welt. Fulton Sheen begann damit zu einer Zeit, als das Fernsehen noch etwas ganz Neues war. Er erkannte früh, welche Möglichkeiten darin lagen. Er wollte dorthin gehen, wo die Menschen waren, und ihnen dort von Gott erzählen. Seine Stimme erreichte Menschen in ihren Wohnungen, auch solche, die vielleicht schon lange keinen Kontakt mehr mit der Kirche hatten. Viele hörten ihm einfach aus Neugier zu. Andere kamen durch seine Worte wieder zum Glauben. Sheen zeigte, wie sehr ein Priester seine persönlichen Gaben für den Dienst an Gott und an den Menschen einsetzen kann. Auch ein Bischof trägt sein Kreuz 1951 wurde Fulton Sheen zum Weihbischof von New York ernannt. Später wurde er Bischof von Rochester. Sein Weg war auch von schwierigen Erfahrungen begleitet. Er erlebte Spannungen und Enttäuschungen und musste Entscheidungen treffen, die nicht immer leicht waren. Er kannte damit auch die menschliche Seite des kirchlichen Lebens. Trotzdem blieb seine Aufmerksamkeit auf Christus gerichtet. Seine große Sorge war, dass die Menschen Gott kennenlernen und das ewige Leben finden. „Das Leben ist lebenswert“ Der Titel seiner berühmten Fernsehsendung enthält eine einfache und tiefe Botschaft: Das Leben ist lebenswert. Für Fulton Sheen lag der Grund dafür im Glauben. Gott hat den Menschen geschaffen und liebt ihn. Christus ist für uns Mensch geworden, hat für uns gelitten, ist gestorben und auferstanden. Unser Leben hat ein Ziel, das über diese Welt hinausreicht. Diese Hoffnung wollte Sheen weitergeben. Er wollte den Menschen Mut machen, zu Gott zurückzukehren, die Sakramente zu empfangen, zu beten und Christus nachzufolgen. Ein neuer Seliger Am 24. September wurde Fulton J. Sheen von der Kirche als Seliger anerkannt. Viele Jahrzehnte nach seinem Tod sind seine Worte noch immer bekannt. Seine Bücher werden gelesen, seine Predigten gehört und seine Gedanken weitergegeben. Darin liegt auch etwas von seinem bleibenden Zeugnis: Er hatte eine große Gabe zu sprechen, aber er setzte diese Gabe für eine klare Aufgabe ein – den Menschen Jesus Christus näherzubringen. Möge der selige Fulton Sheen uns helfen, unseren eigenen Glauben mit größerer Freude zu leben und den Mut zu haben, auch in unserer Zeit einfach und klar von Christus zu sprechen. Seliger Fulton Sheen, bitte für uns!

24. September 2026 – Seligsprechung von Erzbischof Fulton J. Sheen

Ich gehe nicht zur Kirche. Das sind doch alle Heuchler!  Fulton Sheen meinte zu diesem Einwand:  Kommen Sie ruhig. Es ist immer Platz für ein paar mehr.

Diese kleine Antwort zeigt etwas von der Art dieses außergewöhnlichen Bischofs. Fulton Sheen konnte über ernste Dinge sprechen und dabei seinen feinen Humor bewahren. Er verstand es, die Menschen zum Nachdenken zu bringen, ohne ihnen den Glauben unnötig schwer zu machen.

Vorgestern, am 24. September 2026, wurde Erzbischof Fulton J. Sheen in St. Louis seliggesprochen.

Ein Priester mit einer besonderen Gabe

Fulton John Sheen wurde am 8. Mai 1895 in El Paso im amerikanischen Bundesstaat Illinois geboren. 1919 wurde er zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie und Theologie und lehrte später an der Catholic University of America in Washington.

Schon bald wurde seine besondere Begabung sichtbar: Er konnte über den katholischen Glauben klar und verständlich sprechen. Schwierige Gedanken erklärte er mit einfachen Worten und fand Bilder und Beispiele, die den Menschen im Gedächtnis blieben.

Als Radio und später das Fernsehen neue Möglichkeiten eröffneten, begann Sheen diese Medien für die Verkündigung des Evangeliums zu nutzen.

Millionen Menschen hörten ihm zu

Besonders bekannt wurde seine Fernsehsendung „Life Is Worth Living“ – „Das Leben ist lebenswert“, die ab 1952 ausgestrahlt wurde.

Millionen Menschen sahen den Bischof mit dem markanten Gesicht und dem ruhigen, sicheren Auftreten. Er sprach über Ehe und Familie, über Sünde und Vergebung, über Leid und Tod, über die Kirche und über das ewige Leben.

Vor allem sprach er über Jesus Christus.

Sheen besaß die Gabe, den Glauben so zu erklären, dass auch Menschen ohne theologische Bildung ihm folgen konnten. Dabei scheute er schwierige Themen nicht. Er sprach über die Wirklichkeit der Sünde und über die Notwendigkeit der Umkehr. Er sprach über das Kreuz und über die Hoffnung der Auferstehung.

Seine Sendungen waren geprägt von Klarheit, Glaubensfreude und Humor.

Eine Stunde vor dem Allerheiligsten

Hinter seiner öffentlichen Tätigkeit stand ein tiefes geistliches Leben. Die Eucharistie nahm darin einen besonderen Platz ein.  

Sheen verbrachte jeden Tag Zeit vor dem Allerheiligsten. Diese Gebetszeit war für ihn eine Quelle seiner Kraft. Er nannte dies the Holy Hour und empfahl dies insbesondere jedem Priester an.

Er wusste, woher die Fruchtbarkeit seines priesterlichen Dienstes kam: aus der Nähe zu Christus.

Darin liegt ein schönes Zeugnis für jeden Christen. Unser Apostolat, unsere Arbeit und unser Dienst für andere brauchen die Verbindung mit dem Herrn. Wer viel zu geben hat, muss auch immer wieder zu Christus zurückkehren.

Eine große Liebe zur Gottesmutter

Auch die Gottesmutter hatte einen besonderen Platz in seinem Leben.

Sheen liebte Maria und sah in ihr die vollkommene Antwort eines Menschen auf den Ruf Gottes. Seine Marienverehrung führte ihn immer tiefer zu Christus.

Für ihn gehörten Jesus, die Eucharistie, das Kreuz und Maria eng zusammen. Diese Liebe prägte sein priesterliches und bischöfliches Leben.

Die modernen Medien für das Evangelium

Heute erreichen katholische Inhalte über Fernsehen, Internet und soziale Medien Menschen auf der ganzen Welt. Fulton Sheen begann damit zu einer Zeit, als das Fernsehen noch etwas ganz Neues war.

Er erkannte früh, welche Möglichkeiten darin lagen.

Er wollte dorthin gehen, wo die Menschen waren, und ihnen dort von Gott erzählen. Seine Stimme erreichte Menschen in ihren Wohnungen, auch solche, die vielleicht schon lange keinen Kontakt mehr mit der Kirche hatten.

Viele hörten ihm einfach aus Neugier zu. Andere kamen durch seine Worte wieder zum Glauben.

Sheen zeigte, wie sehr ein Priester seine persönlichen Gaben für den Dienst an Gott und an den Menschen einsetzen kann.

Auch ein Bischof trägt sein Kreuz

1951 wurde Fulton Sheen zum Weihbischof von New York ernannt. Später wurde er Bischof von Rochester.

Sein Weg war auch von schwierigen Erfahrungen begleitet. Er erlebte Spannungen und Enttäuschungen und musste Entscheidungen treffen, die nicht immer leicht waren.

Er kannte damit auch die menschliche Seite des kirchlichen Lebens.

Trotzdem blieb seine Aufmerksamkeit auf Christus gerichtet. Seine große Sorge war, dass die Menschen Gott kennenlernen und das ewige Leben finden.

„Das Leben ist lebenswert“

Der Titel seiner berühmten Fernsehsendung enthält eine einfache und tiefe Botschaft: Das Leben ist lebenswert.

Für Fulton Sheen lag der Grund dafür im Glauben. Gott hat den Menschen geschaffen und liebt ihn. Christus ist für uns Mensch geworden, hat für uns gelitten, ist gestorben und auferstanden. Unser Leben hat ein Ziel, das über diese Welt hinausreicht.

Diese Hoffnung wollte Sheen weitergeben.

Er wollte den Menschen Mut machen, zu Gott zurückzukehren, die Sakramente zu empfangen, zu beten und Christus nachzufolgen.

Ein neuer Seliger

Am 24. September wurde Fulton J. Sheen von der Kirche als Seliger anerkannt.

Viele Jahrzehnte nach seinem Tod sind seine Worte noch immer bekannt. Seine Bücher werden gelesen, seine Predigten gehört und seine Gedanken weitergegeben.

Darin liegt auch etwas von seinem bleibenden Zeugnis: Er hatte eine große Gabe zu sprechen, aber er setzte diese Gabe für eine klare Aufgabe ein – den Menschen Jesus Christus näherzubringen.

Möge der selige Fulton Sheen uns helfen, unseren eigenen Glauben mit größerer Freude zu leben und den Mut zu haben, auch in unserer Zeit einfach und klar von Christus zu sprechen.

Seliger Fulton Sheen, bitte für uns!

Lieber Leser,

Suchen Sie in diesen unruhigen Zeiten nach einem Symbol des Glaubens, das Ihnen dabei helfen kann, eine tiefere Verbindung zu Pater Pio aufzubauen?

Viele haben diese Erfahrung gemacht: Je mehr sie sich von Pater Pio inspirieren ließen, desto ruhiger wurden die Stürme in ihrem Leben. Das Vertrauen in die himmlische Hilfe wächst, und die Gewissheit, dass Gott uns NIEMALS verlässt, komme was wolle, wird immer stärker.

Unser Apostolat

Ohne aus dem Hause gehen zu müssen, können Sie sich hier dem großen Apostolat anschließen, das sich vollständig dem hl. Pater Pio verschrieben hat.

Sie werden alles erfahren über einen der geheimnisvollsten und wunderbarsten Heiligen unserer Zeit.