Zum Inhalt springen

Synod Study Group 9: Kardinal Willem Eijk warnt vor einem Angriff auf die katholische Morallehre

Text to Speech Button
Donnerstag, den 14. Mai, schrieb Kardinal Willem Eijk einen Kommentar für die amerikanische Website "National Catholic Register". In diesem Kommentar argumentiert er deutlich gegen den Bericht der „Synod Study Group 9“ der katholischen Synode. Er sieht darin keinen harmlosen pastoralen Ansatz, sondern einen direkten Angriff auf die traditionelle katholische Morallehre — besonders in Fragen von Homosexualität, Sexualität und Ehe. Hier die Kernaussagen deutlich zusammengefasst: Kardinal Eijk verdeutlicht dass der Bericht homosexuelle Beziehungen innerhalb der Kirche indirekt normalisiert. Der Bericht lässt Menschen mit homosexuellen Beziehungen ausführlich zu Wort kommen, ohne deren Aussagen moraltheologisch zu korrigieren oder klar der katholischen Lehre entgegenzustellen. Er kritisiert die Aussage eines Zeugen, der erklärt, dass die eigentliche Sünde nicht in einer homosexuellen Beziehung liege, sondern im mangelnden Vertrauen auf Gott. Kardinal Eijk nennt diese Sicht „grundlegend falsch“. Für ihn bleibt die katholische Lehre eindeutig: homosexuelle Handlungen sind „intrinsisch böse“ („intrinsically evil“) und daher immer sündhaft. Ein weiteres Beispiel im Bericht betrifft die katholische Organisation Courage International. Diese Organisation lädt homosexuell geneigte Menschen zu Keuschheit gemäß der katholischen Lehre ein. Der Bericht stellt Courage unberechtigt negativ dar und suggeriert stattdessen, dass Priester und christliche Gemeinschaften homosexuelle Beziehungen akzeptieren oder unterstützen sollten. Eijk erkennt darin einen bewussten Versuch, die katholische Morallehre zu verwässern. Der Bericht will die klare Verkündigung der kirchlichen Sexualmoral schwächen. Grundsätzlich stellt Kardinal Eijk die gesamte Methode des Synodenberichts in Frage. Die Autoren wollen moralische Fragen nicht mehr über feste Glaubens- und Moralprinzipien entscheiden, sondern über „synodale Prozesse“, Zuhören, Erfahrungen und kulturelle Unterschiede. Dahinter versteckt sich die Idee, dass die katholische Moraltheologie nicht absolut ist und je nach Lebenssituation Ausnahmen erlauben kann. Dies lehnt er entschieden ab. Er betont: Die katholische Sexualmoral ist keine veränderbare kulturelle Meinung. Die Ehe ist von Gott ausschließlich als Verbindung zwischen Mann und Frau, die für das Leben offen steht, geschaffen. Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen können deshalb niemals dem göttlichen Plan entsprechen. Moralische Normen seien universell und ohne Ausnahme gültig. Kardinal Eijk wirft dem Bericht vor, die klassische katholische Moraltheologie praktisch „beiseitezuschieben“. Die Autoren wollen keine klaren Antworten mehr geben, sondern nur Prozesse des Zuhörens fördern. Der Begriff „Pastoralität“ wird missbraucht. Kardinal Eijk sagt: "Wahre Seelsorge sucht keine Kompromisse mit der moralischen Wahrheit. Der Hirte führt die Menschen zur Wahrheit, die letztlich in der Person Jesu Christi zu finden ist. Es liegt keine echte pastorale Nächstenliebe darin, die moralische Wahrheit zu verschleiern oder zu suggerieren, dass universelle Normen Ausnahmen aufgrund individueller Umstände zulassen." Eijk verweist auf Papst Johannes Paul II und dessen Enzyklika "Veritatis splendor". Dort wird die Idee, man könne pastorale Ausnahmen gegen die Morallehre schaffen, deutlich zurückgewiesen. Am Ende sagt Eijk sehr deutlich: Der Bericht widerspricht fundamental der katholischen Lehre. Er relativiert die Moral der Kirche. Er muss „kraftvoll zurückgewiesen“ („forcefully refuted“) werden. Er kündigt an, dass „eine Reihe von Kardinälen und Bischöfen ihre Einwände gegenüber dem römischen Lehramt zur Sprache bringen werden. "Die Lehre der Kirche ist weder undurchsichtig, noch unterliegt sie einer Revision durch synodale Prozesse. Sie ist die Wahrheit, die uns frei macht." Unter Papst Franziskus wurde bei der Weltsynode die Studiengruppe 9 eingerichtet. Diese hat am 5. Mai ihren Abschlussbericht verbreitet. Diese Studiengruppe beschäftigte sich mit dem Umgang mit kontroversen, ethischen, pastoralen und doktrinären Themen. Sie gebrauchte dazu das „Prinzip der Pastoralität“, das vom Zweiten Vatikanischen Konzil eingeführt wurde. Inzwischen hat das Generalsekretariat der Synode versucht, sich von diesem Bericht zu distanzieren. Es versicherte dass die veröffentlichen Berichte nicht dem Generalsekretariat zugeschrieben werden können und nur „Arbeitsunterlagen“ seien. Quellen: National Catholic Register, katholisch.de, Infovaticana.

Donnerstag, den 14. Mai, schrieb Kardinal Willem Eijk einen Kommentar für die amerikanische Website „National Catholic Register„. In diesem Kommentar argumentiert er deutlich gegen den Bericht der „Synod Study Group 9“ der katholischen Synode. Er sieht darin keinen harmlosen pastoralen Ansatz, sondern einen direkten Angriff auf die traditionelle katholische Morallehre — besonders in Fragen von Homosexualität, Sexualität und Ehe.

Hier die Kernaussagen deutlich zusammengefasst:

  • Kardinal Eijk verdeutlicht dass der Bericht homosexuelle Beziehungen innerhalb der Kirche indirekt normalisiert. Der Bericht lässt Menschen mit homosexuellen Beziehungen ausführlich zu Wort kommen, ohne deren Aussagen moraltheologisch zu korrigieren oder klar der katholischen Lehre entgegenzustellen. 
  • Er kritisiert die Aussage eines Zeugen, der erklärt, dass die eigentliche Sünde nicht in einer homosexuellen Beziehung liege, sondern im mangelnden Vertrauen auf Gott. Kardinal Eijk nennt diese Sicht „grundlegend falsch“. Für ihn bleibt die katholische Lehre eindeutig: homosexuelle Handlungen sind „intrinsisch böse“ („intrinsically evil“) und daher immer sündhaft. 
  • Ein weiteres Beispiel im Bericht betrifft die katholische Organisation Courage International. Diese Organisation lädt homosexuell geneigte Menschen zu Keuschheit gemäß der katholischen Lehre ein. Der Bericht stellt Courage unberechtigt negativ dar und suggeriert stattdessen, dass Priester und christliche Gemeinschaften homosexuelle Beziehungen akzeptieren oder unterstützen sollten. 
  • Eijk erkennt darin einen bewussten Versuch, die katholische Morallehre zu verwässern. Der Bericht will die klare Verkündigung der kirchlichen Sexualmoral schwächen. 
  • Grundsätzlich stellt Kardinal Eijk die gesamte Methode des Synodenberichts in Frage. Die Autoren wollen moralische Fragen nicht mehr über feste Glaubens- und Moralprinzipien entscheiden, sondern über „synodale Prozesse“, Zuhören, Erfahrungen und kulturelle Unterschiede. 
  • Dahinter versteckt sich die Idee, dass die katholische Moraltheologie nicht absolut ist und je nach Lebenssituation Ausnahmen erlauben kann. Dies lehnt er entschieden ab. 
  • Er betont: 
    • Die katholische Sexualmoral ist keine veränderbare kulturelle Meinung. 
    • Die Ehe ist von Gott ausschließlich als Verbindung zwischen Mann und Frau, die für das Leben offen steht, geschaffen. 
    • Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen können deshalb niemals dem göttlichen Plan entsprechen. 
    • Moralische Normen seien universell und ohne Ausnahme gültig. 
  • Kardinal Eijk wirft dem Bericht vor, die klassische katholische Moraltheologie praktisch „beiseitezuschieben“. Die Autoren wollen keine klaren Antworten mehr geben, sondern nur Prozesse des Zuhörens fördern. 
  • Der Begriff „Pastoralität“ wird missbraucht. Kardinal Eijk sagt: „Wahre Seelsorge sucht keine Kompromisse mit der moralischen Wahrheit. Der Hirte führt die Menschen zur Wahrheit, die letztlich in der Person Jesu Christi zu finden ist. Es liegt keine echte pastorale Nächstenliebe darin, die moralische Wahrheit zu verschleiern oder zu suggerieren, dass universelle Normen Ausnahmen aufgrund individueller Umstände zulassen.“ 
  • Eijk verweist auf Papst Johannes Paul II und dessen Enzyklika „Veritatis splendor„. Dort wird die Idee, man könne pastorale Ausnahmen gegen die Morallehre schaffen, deutlich zurückgewiesen. 
  • Am Ende sagt Eijk sehr deutlich: 
    • Der Bericht widerspricht fundamental der katholischen Lehre. 
    • Er relativiert die Moral der Kirche. 
    • Er muss „kraftvoll zurückgewiesen“ („forcefully refuted“) werden. 
    • Er kündigt an, dass „eine Reihe von Kardinälen und Bischöfen ihre Einwände gegenüber dem römischen Lehramt zur Sprache bringen werden. „Die Lehre der Kirche ist weder undurchsichtig, noch unterliegt sie einer Revision durch synodale Prozesse. Sie ist die Wahrheit, die uns frei macht.“

Unter Papst Franziskus wurde bei der Weltsynode die Studiengruppe 9 eingerichtet. Diese hat am 5. Mai ihren Abschlussbericht verbreitet. Diese Studiengruppe beschäftigte sich mit dem Umgang mit kontroversen, ethischen, pastoralen und doktrinären Themen. Sie gebrauchte dazu das „Prinzip der Pastoralität“, das vom Zweiten Vatikanischen Konzil eingeführt wurde. 

Inzwischen hat das Generalsekretariat der Synode versucht, sich von diesem Bericht zu distanzieren. Es versicherte dass die veröffentlichen Berichte nicht dem Generalsekretariat zugeschrieben werden können und nur „Arbeitsunterlagen“ seien. 

Quellen: National Catholic Register, katholisch.de, Infovaticana.

Lieber Leser,

Suchen Sie in diesen unruhigen Zeiten nach einem Symbol des Glaubens, das Ihnen dabei helfen kann, eine tiefere Verbindung zu Pater Pio aufzubauen?

Viele haben diese Erfahrung gemacht: Je mehr sie sich von Pater Pio inspirieren ließen, desto ruhiger wurden die Stürme in ihrem Leben. Das Vertrauen in die himmlische Hilfe wächst, und die Gewissheit, dass Gott uns NIEMALS verlässt, komme was wolle, wird immer stärker.

Unser Apostolat

Ohne aus dem Hause gehen zu müssen, können Sie sich hier dem großen Apostolat anschließen, das sich vollständig dem hl. Pater Pio verschrieben hat.

Sie werden alles erfahren über einen der geheimnisvollsten und wunderbarsten Heiligen unserer Zeit.