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Der heilige Longinus – Der Soldat unter dem Kreuz

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Der heilige Longinus – Der Soldat unter dem Kreuz Unter den Menschen, die bei der Kreuzigung Jesu anwesend waren, ragt eine Gestalt besonders hervor: der römische Hauptmann, der später als der heilige Longinus bekannt wurde. Nach der Überlieferung war er der Soldat, der mit einer Lanze die Seite des gekreuzigten Christus öffnete. Doch gerade dieses Ereignis führte zu einer tiefen inneren Wandlung in seinem Leben. Als Longinus die außergewöhnlichen Zeichen bei Jesu Tod sah – die Finsternis, das Erdbeben und die Art, wie Jesus starb – erkannte er, dass dieser Mann mehr war als ein gewöhnlicher Verurteilter. Voll Ehrfurcht bekannte er: „Wahrhaftig, dieser war der Sohn Gottes.“ Dieses Bekenntnis wird in der christlichen Tradition als der Beginn seiner Bekehrung verstanden. Eine alte Überlieferung berichtet außerdem, dass Longinus an einer schweren Sehschwäche litt. Als das Blut und Wasser aus der Seite Christi auf seine Hände kamen und er damit seine Augen berührte, wurde sein Blick geheilt. Dieses Wunder öffnete nicht nur seine Augen, sondern auch sein Herz für den Glauben. Longinus verließ daraufhin den Militärdienst, ließ sich taufen und führte ein Leben der Frömmigkeit und der Verkündigung. Viele Jahre lang soll er in Kappadokien gelebt haben, wo er durch sein Beispiel und seine Worte zahlreiche Menschen zum christlichen Glauben führte. Weil er sich weigerte, den heidnischen Göttern zu opfern, erlitt er schließlich den Märtyrertod. Auch die Lanze, mit der die Seite Jesu geöffnet wurde, spielt in der christlichen Tradition eine besondere Rolle. Teile dieser sogenannten „Heiligen Lanze“ werden seit Jahrhunderten als Reliquie verehrt und erinnern die Gläubigen an das Opfer Christi am Kreuz. In der Petersbasilika im Vatikan bringen die Kanoniker während der Fastenzeit die drei Reliquien der Passion zur öffentlichen Verehrung. Einer von ihnen, der rote Handschuhe trägt, trägt die Reliquie der Lanze des heiligen Longinus und erteilt damit den Segen. Die Gläubigen sind eingeladen, über jenen Augenblick nachzudenken, als der heilige Longinus die Seite Christi durchbohrte und Jesus seine letzten Tropfen von Blut und Wasser für die ganze Menschheit vergoss.. Der heilige Longinus lädt uns ein, über das Geheimnis der Passion nachzudenken. Sein Leben zeigt, dass selbst ein Mensch, der zunächst an der Kreuzigung beteiligt war, durch die Begegnung mit Christus zu einem Zeugen des Glaubens werden kann. Heiliger Longinus, bitte für uns!

Unter den Menschen, die bei der Kreuzigung Jesu anwesend waren, ragt eine Gestalt besonders hervor: der römische Hauptmann, der später als der heilige Longinus bekannt wurde. Nach der Überlieferung war er der Soldat, der mit einer Lanze die Seite des gekreuzigten Christus öffnete. Doch gerade dieses Ereignis führte zu einer tiefen inneren Wandlung in seinem Leben.

Als Longinus die außergewöhnlichen Zeichen bei Jesu Tod sah – die Finsternis, das Erdbeben und die Art, wie Jesus starb – erkannte er, dass dieser Mann mehr war als ein gewöhnlicher Verurteilter. Voll Ehrfurcht bekannte er: „Wahrhaftig, dieser war der Sohn Gottes.“ Dieses Bekenntnis wird in der christlichen Tradition als der Beginn seiner Bekehrung verstanden.

Eine alte Überlieferung berichtet außerdem, dass Longinus an einer schweren Sehschwäche litt. Als das Blut und Wasser aus der Seite Christi auf seine Hände kamen und er damit seine Augen berührte, wurde sein Blick geheilt. Dieses Wunder öffnete nicht nur seine Augen, sondern auch sein Herz für den Glauben.

Longinus verließ daraufhin den Militärdienst, ließ sich taufen und führte ein Leben der Frömmigkeit und der Verkündigung. Viele Jahre lang soll er in Kappadokien gelebt haben, wo er durch sein Beispiel und seine Worte zahlreiche Menschen zum christlichen Glauben führte. Weil er sich weigerte, den heidnischen Göttern zu opfern, erlitt er schließlich den Märtyrertod.

Auch die Lanze, mit der die Seite Jesu geöffnet wurde, spielt in der christlichen Tradition eine besondere Rolle. Teile dieser sogenannten „Heiligen Lanze“ werden seit Jahrhunderten als Reliquie verehrt und erinnern die Gläubigen an das Opfer Christi am Kreuz.

In der Petersbasilika im Vatikan bringen die Kanoniker während der Fastenzeit die drei Reliquien der Passion zur öffentlichen Verehrung. Einer von ihnen, der rote Handschuhe trägt, trägt die Reliquie der Lanze des heiligen Longinus und erteilt damit den Segen. Die Gläubigen sind eingeladen, über jenen Augenblick nachzudenken, als der heilige Longinus die Seite Christi durchbohrte und Jesus seine letzten Tropfen von Blut und Wasser für die ganze Menschheit vergoss..

Der heilige Longinus lädt uns ein, über das Geheimnis der Passion nachzudenken. Sein Leben zeigt, dass selbst ein Mensch, der zunächst an der Kreuzigung beteiligt war, durch die Begegnung mit Christus zu einem Zeugen des Glaubens werden kann.

Heiliger Longinus, bitte für uns!

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