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Das größte Unglück.

Chosroes, der König der Perser, berief einmal eine
Versammlung von weisen Männern aus seinem eigenen Lande und aus dessen
Nachbarstaaten sowie aus sonstigen Gegenden der damals bekannten Welt.
Wie sie alle beisammen waren, legte er ihnen die Frage vor:
Was wäre wohl das größte Unglück, das einen Menschen treffen könnte? Da antwortete
ein griechischer Philosoph: „Das größte Unglück wäre ein friedloses Alter,
zugebracht in äußerster Armut.“
Ein Inder meinte darauf: 
„Nein ich halte für das größte Unglück Krankheit des Körpers, verbunden
mit Schwachsinn des Geistes.“
Doch ein persischer Denker erklärte: „Ich bin überzeugt,
dass größte Unglück, das einen Menschen zustoßen kann, ist, sich am Rande des
Grabes zu befinden und dabei das Bewusstsein haben müssen: Ich habe kein gutes
Leben geführt.“ Da stimmten alle, auch der König Chosroes selber ihm zu: „Ja,
sterben müssen, wenn man ein schlimm angewandtes Leben hinter sich hat, das ist
das Fürchterlichste.“
Gott verzeiht dem reumütigen Sünder noch im letzten
Augenblick seines Lebens. (Man beachte die Worte Christi zum bußfertigen
Schächer. (Luk. 23.)
Doch deshalb soll
niemand die Buße bis zum Tode verschieben.
Der hl. Papst Pius X. hat durch ein Dekret der Ablass-Kongregation
vom 9. März 1904 allen Gläubigen einen vollkommenen Ablass für die Sterbestunde
gewährt, wenn sie einmal während ihres Lebens an einem Tage nach würdigem
Empfange des Bußsakramentes und der Kommunion mit wahrer Liebe zu Gott
folgendes Gebet verrichten:
„Herr, mein Gott, schon jetzt nehme ich jede Art des
Todes, wie es dir gefallen wird, mit allen ihren Ängsten, Leiden und Schmerzen
mit voller Ergebung und Bereitwilligkeit an.“

Außer diesen Bedingungen ist weiter nichts gefordert. Nur
sorge man, im Augenblick des Todes im Stande der heiligmachenden Gnade zu sein.
Eine segensvolle
Grabinschrift eines Familienvaters:
„Denk an Gott,
denk an mich, denk an dich!“

Quelle: Sonne Dich – P. Max
Dudle SJ. – Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e. V.,
Frankfurt am Main

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