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Das Gebet der Jungfrau Maria

Das Gebet Marias wird uns beim Anbruch der Fülle der Zeiten geoffenbart. Vor der Menschwerdung des Sohnes Gottes und der Ausgießung des Heiligen Geistes wirkt ihr Gebet einzigartig am gnädigen Ratschluß des Vaters mit: für die Empfängnis Christi bei der Verkündigung und für die Entstehung der Kirche, des Leibes Christi, zu Pfingsten. Im Glauben seiner demütigen Magd findet die Gabe Gottes die Aufnahme, auf die sie seit dem Anfang der Zeiten wartete. Vom Allmächtigen „mit Gnade erfüllt“, antwortet Maria durch die Hingabe ihres ganzen Wesens: „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“. Fiat! – das ist das christliche Gebet: ganz ihm gehören, weil er ganz uns gehört.

Das Evangelium offenbart uns, wie Maria gläubig betet und Fürbitte einlegt: In Kana bittet die Mutter Jesu ihren Sohn um das Nötige für das Hochzeitsmahl. Dieses Mahl ist Zeichen eines anderen Mahles: jenes der Hochzeit des Lammes, in dem Christus auf die Bitte der Kirche als seiner Braut Leib und Blut hingibt. Zu Stunde de Neuen Bundes wird Maria zu Füßen des Kreuzes erhört. Denn sie ist die Frau, die neue Eva, die wahre Mutter aller Lebendigen.

Deshalb ist der Lobgesang Marias [lateinisch: „Magnificat“, byzantinisch: „Megalinárion“] zugleich das Loblied der Gottesmutter und der Kirche, der Lobgesang der Tochter Zion und des neuen Gottesvolkes. Er ist ein Danklied für die Fülle der Gnaden, die in der Heilsökonomie gespendet werden, ein Lied der „Armen“, deren Hoffnung überreich erfüllt wird, gehen doch die Verheißungen in  Erfüllung, die „Abraham und deinen Nachkommen auf ewig“ gegeben worden sind.“

 

Quelle: Katechismus der Katholischen Kirche – Oldenbourg – Benno – Paulusverlag – Veritas

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